Bei Vattenfall führten organisatorische Veränderungen, Länderstrukturen und unterschiedliche Systeme zu hohem manuellem Aufwand im Personalbereich. Auswertungen über Länder hinweg waren zeitaufwendig, inkonsistent und nur mit erheblichem Abstimmungsbedarf möglich.
Ziel des Projekts war es, den Personalbereich spürbar zu entlasten und Auswertungen über Länder hinweg zu vereinfachen.
Konkret sollte:
eine gemeinsame Datenbasis für alle Länder geschaffen werden,
manuelle Zusammenführungen und Sonderauswertungen entfallen,
regionale und globale Berichte schneller verfügbar sein,
rechtliche und regulatorische Vorgaben zuverlässig berücksichtigt werden,
kritische Daten getrennt behandelt und dennoch nutzbar gemacht werden.
Im Fokus stand ein messbarer Nutzen im Arbeitsalltag – weniger Aufwand, kürzere Durchlaufzeiten und verlässliche Zahlen.
Wir begleiteten Vattenfall beim schrittweisen Aufbau einer vernetzten Analyseplattform. Ausgangspunkt war eine strukturierte Bestandsaufnahme: Welche Daten werden benötigt, wo liegen sie vor und welche Anforderungen gelten je Land?
Gemeinsam mit Fachbereichen und Systemverantwortlichen wurden relevante Datenquellen identifiziert und priorisiert. Erste Analysen auf Testdaten machten früh sichtbar, wo Vereinheitlichung möglich ist und wo länderspezifische Besonderheiten berücksichtigt werden müssen.
Auf dieser Basis entstand ein zentrales Datenmodell, das:
bestehende Systeme integriert,
neue Datenquellen einfach aufnehmen kann,
regionale Logiken berücksichtigt, ohne sie im Reporting sichtbar zu machen.
Die Reportinglandschaft wurde so aufgebaut, dass wiederkehrende Auswertungen automatisiert erfolgen. Fachbereiche greifen auf vorbereitete Berichte und Dashboards zu, statt Daten manuell zusammenzustellen.
Auf Basis der digitalen Reporting-Plattform werden weitere Integrationen, darunter Workshopsysteme und Sicherheitslösungen, umgesetzt. Ziel ist es, Mitarbeitende gezielter zu unterstützen, Risiken zu reduzieren und die Grundlage für weitere Automatisierung zu schaffen.