Organisatorische Veränderungen, länderspezifische Anforderungen und unterschiedliche IT-Systeme machen die Auswertung von Personaldaten komplex. Informationen müssen manuell zusammengeführt und Sonderauswertungen aufwendig abgestimmt werden. Dadurch entstehen lange Bearbeitungszeiten und uneinheitliche Kennzahlen, die den Vergleich zwischen Ländern erschweren. Gleichzeitig müssen regionale und regulatorische Vorgaben berücksichtigt sowie sensible Daten angemessen behandelt werden. Es fehlt eine gemeinsame Datenbasis, die regionale Besonderheiten abbildet und dennoch konsistente globale Auswertungen ermöglicht.

Zu Beginn wurden die vorhandenen Datenquellen, der Informationsbedarf und die jeweiligen Anforderungen der Länder systematisch erfasst. Gemeinsam mit den Fachbereichen und Systemverantwortlichen wurden relevante Datenquellen priorisiert und anhand erster Analysen geprüft, welche Informationen vereinheitlicht werden können und wo regionale Besonderheiten berücksichtigt werden müssen. Darauf aufbauend entstand ein zentrales Datenmodell, das bestehende Systeme verbindet und die Einbindung weiterer Datenquellen ermöglicht. Wiederkehrende Auswertungen werden automatisiert, sodass die Fachbereiche auf vorbereitete Berichte und Dashboards zugreifen können, statt Daten manuell zusammenzuführen. Microsoft Fabric und Power BI bilden die technologische Grundlage für die zentrale Datenplattform und einheitliche Auswertungen.
