Use Case

Working-Capital- und Bestandscontrolling für Fertigungsunternehmen

Weniger Kapitalbindung, höhere Lieferfähigkeit und mehr Steuerungsfähigkeit über Werke, Materialien und Produktgruppen hinweg.

Wenn Bestände Kapital binden und trotzdem Lieferfähigkeit gefährden

In vielen Fertigungsunternehmen sind Bestände nicht einfach zu niedrig oder zu hoch. Sie sind falsch verteilt, fachlich nicht sauber bewertet und nur begrenzt steuerbar. Genau dadurch entsteht eine widersprüchliche Situation: Überbestände binden Kapital, während Fehlteile gleichzeitig Liefertermine, Produktionspläne oder Kundenbeziehungen gefährden.

Gebundenes Kapital in Lagerbeständen ist selten ein isoliertes Finance-Thema. Es ist häufig das sichtbare Symptom tieferer fachlicher Probleme: fehlende Transparenz über Reichweiten, uneinheitliche KPI-Logik, lokale Excel-Welten in Einkauf und Planung sowie späte Reaktion auf Nachfrage- oder Lieferabweichungen.

Das Management sieht zwar die Gesamthöhe des Bestands, aber nicht präzise genug, warum Kapital gebunden ist, wo die eigentlichen Risiken liegen und welche Maßnahmen Bestände wirklich abbauen, ohne die Lieferfähigkeit zu beschädigen.

Kapitalbindung, Bestandsqualität und Lieferfähigkeit gemeinsam steuern
Ein Working-Capital- und Bestandscontrolling verbindet Bestandswerte, Bewegungen, Verbräuche, Forecasts, Lieferzeiten, Materialstammdaten und planungsrelevante Einflussgrößen in einer gemeinsamen Steuerungsbasis. So entsteht kein weiteres Lagerdashboard, sondern ein Management-Modell für Kapitalbindung, Bestandsrisiken und Lieferfähigkeit.
Kapitalbindung differenziert sichtbar machen
Bestände werden nach Werk, Materialgruppe, Reichweite, Risiko, Lieferfähigkeit und Kapitalwirkung bewertet. Dadurch wird klarer, wo Kapital produktiv wirkt und wo es unnötig gebunden ist.
Überbestand und Obsoleszenz früher erkennen
Slow Mover, Obsoleszenzrisiken und Bestandsaufbau ohne fachliche Rechtfertigung werden früher sichtbar. Maßnahmen zum Bestandsabbau können gezielter priorisiert werden.
Fehlteilrisiken gezielter steuern
Servicegrad, kritische Reichweiten, Lieferzeiten, Forecast-Brüche und Verbrauchsvolatilität werden gemeinsam bewertet. So lässt sich Lieferfähigkeit absichern, ohne pauschal Bestände zu erhöhen.
Disposition und Forecast verbessern
Forecast Accuracy, Verbrauchsmuster und Reichweiten werden auf Material- oder Segmentebene analysiert. Einkauf und Planung erhalten eine bessere Grundlage für Sicherheitsbestände und Dispositionsentscheidungen.
Maßnahmenwirkung managementfähig machen
Working Capital, Bestandswert, Servicegrad, Reichweite und Slow-Mover-Quote werden in einer gemeinsamen Sicht steuerbar. Management erkennt, welche Maßnahmen Cash freisetzen und operative Stabilität sichern.
1und1 Telekommunikation Referenz für DatenprojekteBPW Bergische Achsen Industrie und Fahrzeugbau ReferenzBWI IT für Deutschland als Partner für Data GovernanceBeitragsservice von ARD und ZDF als ProjektpartnerBitmarck Referenzprojekt im Bereich Gesundheit und AnalyticsBrita Wasserfilter als Industrie-Referenz für DatenprojekteDaimler Truck Automotive Referenz für QualitätsmanagementDavaso Gesundheit und Versorgung Datenplattform ProjektDeutsche Bahn Konzernreferenz für Logistik und TransportDeutsche Post Customer Service Low-Code ApplikationenDeutsche Telekom Referenz für Cloud Data PlatformEdeka Handel Referenz für Data Analytics und ReportingFinanz Informatik Sparkassen-Finanzgruppe ReferenzHochtief Bauindustrie Referenz ProjektcontrollingITZBund Referenz Data Governance Öffentlicher SektorKKH Krankenkasse Referenz VersorgungssteuerungNetto Marken-Discount Handel Referenz AnalyticsPE Automotive Referenz Digital Quality TwinSpar Einzelhandel Referenz für skalierbare DatenplattformenTEDi Handel Referenz Warenwirtschaft ReportingTelefonica Telekommunikation Referenz für Data AnalyticsVattenfall Referenz für zentrale HR-AnalysenZurich Versicherung Referenz für Regulatory Data Fabriceon Energieversorgung Referenz Grid Balancingigus Industrie-Referenz Power BI Reportingthyssenkrupp Industrie Referenz für Produktionscontrolling
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Für Controlling, Einkauf, Disposition und Management

Der Use Case eignet sich für Fertigungsunternehmen, die Working Capital und Bestände nicht nur bewerten, sondern aktiv entlang von Lieferfähigkeit, Verbrauch, Reichweite, Risiko und Kapitalwirkung steuern wollen.

Besonders relevant ist er für Controlling, Finance, Einkauf, Disposition, Produktionsplanung, Supply Chain, Operations und Management. Er unterstützt dort, wo ERP-Daten, Lagerbewegungen, Produktionsverbräuche, Bedarfsplanung, Lieferanteninformationen und Forecasts in unterschiedlichen Systemen oder Berichtslogiken liegen und keine gemeinsame Sicht auf Bestandsqualität und Steuerungsbedarf entsteht.

Eingesetzte Technologien
Image Christian Straube