Viele Erzeugungsunternehmen sehen zwar, dass einzelne Anlagen, Parks oder Erzeugungseinheiten hinter ihrer erwarteten Leistung zurückbleiben. In der Praxis fehlt jedoch häufig eine konsistente und wirtschaftlich belastbare Sicht darauf, welche Verlustarten tatsächlich dominieren.
Technische, prozessuale und betriebliche Ursachen wirken oft zusammen, ohne dass klar wird, welche Maßnahmen den größten Performance-Hebel bieten. So entstehen viele Einzelanalysen, aber zu wenig echte Ursachensteuerung.
Mindererträge werden häufig aggregiert berichtet, ohne sie sauber nach technischer Ursache, Betriebsphase, Standort, Komponente oder Wetterlage aufzuschlüsseln. Betriebs-, Wartungs-, Wetter-, Dispatching- und Sensordaten liegen zwar vor, aber nicht in einer gemeinsamen Analyse- und Steuerungslogik. Die Wirksamkeit von Gegenmaßnahmen bleibt dadurch oft unklar.
Der Use Case eignet sich für Energieunternehmen, die Mindererträge, technische Verluste und Performance-Abweichungen nicht nur rückblickend dokumentieren, sondern ursachenbasiert reduzieren wollen.
Besonders relevant ist er für Anlagenbetrieb, Operations, Instandhaltung, Engineering, Asset Management, Controlling und Management. Er unterstützt dort, wo Erzeugungsdaten, Störungshistorien, Wartungsinformationen und Wetterdaten vorhanden sind, aber noch nicht zu einer gemeinsamen Steuerungslogik für Verlustursachen und Maßnahmenwirksamkeit verbunden werden.
