In vielen Energieunternehmen werden Tarif- und Produktentscheidungen noch stark aus einer Vertriebs- oder Mengensicht heraus gesteuert. Sichtbar ist häufig, welcher Tarif gut verkauft wird. Nicht ausreichend sichtbar ist jedoch, wie sich Beschaffung, Wechselverhalten, Bonuslogik, Servicekosten, Zahlungsausfälle und Kampagneneffekte auf die tatsächliche Profitabilität auswirken.
Produkt-, Vertriebs-, Abrechnungs-, Service- und Forderungsdaten liegen oft in getrennten Systemen. Dadurch entstehen widersprüchliche KPI-Definitionen, späte Auswertungen und hoher manueller Abstimmungsaufwand zwischen Vertrieb, Controlling und Customer Operations.
Typische Symptome sind steigende Abschlusszahlen bei gleichzeitig enttäuschender Marge, unklare Segmentprofitabilität, hohe Wechselquoten nach Preisaktionen und fehlende Transparenz darüber, welche Tarife nur wachsen und welche wirklich Wert schaffen.
Der Use Case eignet sich für Energievertriebe, die Produkte, Tarife und Kundensegmente nicht nur nach Absatz, sondern nach wirtschaftlicher Wirkung steuern wollen.
Besonders relevant ist er für Vertrieb, Produktmanagement, Commercial Steering, Controlling, Customer Operations und Management. Er unterstützt dort, wo Tarifentscheidungen, Kampagnen und Segmentsteuerung heute noch zu stark über Volumen betrachtet werden und eine gemeinsame Sicht auf Marge, Kundenwert und Risiko fehlt.
