Use Case

Schicht- und Kapazitätsplanung nach tatsächlichem Versorgungsbedarf

Dienstplanung nicht nur nach Stellenplan, Sollbesetzung oder historischer Routine steuern, sondern nach realem Bedarf, Qualifikationsmix, Belastungsdruck und Versorgungsrisiko.

Wenn Dienstplanung formal passt, aber Versorgung unter Druck gerät

Personaleinsatz im Gesundheitswesen ist einer der größten Hebel für Versorgungsqualität, Mitarbeiterbelastung und Wirtschaftlichkeit. Trotzdem wird Schichtplanung vielerorts noch zu statisch gesteuert: an Sollbesetzungen, Gewohnheiten oder kurzfristigen Ausfällen orientiert – aber nicht ausreichend daran, wie sich tatsächlicher Versorgungsbedarf über Tag, Wochentag, Saison, Leistungsstruktur oder Patientenmix verändert.

Das führt zu einem doppelten Problem: In kritischen Phasen fehlt Kapazität dort, wo sie wirklich gebraucht wird. In anderen Situationen ist Personal formal vorhanden, aber nicht im passenden Qualifikationsmix oder zur richtigen Zeit am richtigen Ort.

Die Folge sind Überlastung, Leerlauf, Mehrkosten durch Fremdpersonal oder spontane Umverteilung – und eine Steuerung, die zu oft auf Bauchgefühl statt auf belastbare Bedarfslogik reagiert.

Personalbedarf, Qualifikation und Belastung gemeinsam steuern
Eine bedarfsorientierte Schicht- und Kapazitätsplanung verbindet Dienstplanung, Auslastung, Belegung, OP-Planung, Patientenfluss, Abwesenheiten und Bereichslogik in einer integrierten Steuerungsbasis. So wird aus klassischer Dienstplanung eine belastbare Führungslogik für Versorgung, Personalbelastung und Wirtschaftlichkeit.
Versorgungsbedarf präziser erkennen
Belegung, Aufnahmepeaks, Entlassungen, OP-Programme, Diagnostikdurchlauf, Pflegeintensität und Fachbereichsprofile werden in einer gemeinsamen Bedarfslogik verbunden.
Schichtdeckung realistisch bewerten
Schichten werden nicht nur nach Köpfen betrachtet, sondern nach tatsächlicher Bedarfsdeckung, Qualifikationsmix, Belastungsdruck und kurzfristiger Ausfallwirkung.
Engpässe früher sichtbar machen
Kritische Bereiche, Zeitfenster oder Schichten mit drohender Unterdeckung werden früh erkannt. Dadurch können Poolsteuerung, Umplanung oder Fremdpersonaleinsatz gezielter priorisiert werden.
Wirtschaftlichkeit und Versorgung ausbalancieren
Überdeckung, Leerlauf, Mehrarbeit und Fremdpersonalkosten werden gemeinsam mit Versorgungsrisiken bewertet. So entsteht eine bessere Grundlage für wirtschaftlichere Personalsteuerung.
KI für Bedarfsprognosen nutzen
KI kann Bedarfsverläufe prognostizieren, kritische Personalsituationen früh erkennen und Muster in wiederkehrenden Engpasslagen oder ungünstigen Schichtkonstellationen sichtbar machen.
1und1 Telekommunikation Referenz für DatenprojekteBPW Bergische Achsen Industrie und Fahrzeugbau ReferenzBWI IT für Deutschland als Partner für Data GovernanceBeitragsservice von ARD und ZDF als ProjektpartnerBitmarck Referenzprojekt im Bereich Gesundheit und AnalyticsBrita Wasserfilter als Industrie-Referenz für DatenprojekteDaimler Truck Automotive Referenz für QualitätsmanagementDavaso Gesundheit und Versorgung Datenplattform ProjektDeutsche Bahn Konzernreferenz für Logistik und TransportDeutsche Post Customer Service Low-Code ApplikationenDeutsche Telekom Referenz für Cloud Data PlatformEdeka Handel Referenz für Data Analytics und ReportingFinanz Informatik Sparkassen-Finanzgruppe ReferenzHochtief Bauindustrie Referenz ProjektcontrollingITZBund Referenz Data Governance Öffentlicher SektorKKH Krankenkasse Referenz VersorgungssteuerungNetto Marken-Discount Handel Referenz AnalyticsPE Automotive Referenz Digital Quality TwinSpar Einzelhandel Referenz für skalierbare DatenplattformenTEDi Handel Referenz Warenwirtschaft ReportingTelefonica Telekommunikation Referenz für Data AnalyticsVattenfall Referenz für zentrale HR-AnalysenZurich Versicherung Referenz für Regulatory Data Fabriceon Energieversorgung Referenz Grid Balancingigus Industrie-Referenz Power BI Reportingthyssenkrupp Industrie Referenz für Produktionscontrolling
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Für Pflegedienstleitung, HR und Workforce Management

Der Use Case eignet sich für Krankenhäuser, Klinikverbünde und Gesundheitsorganisationen, die Personaleinsatz nicht nur nach historischen Mustern oder Sollbesetzungen planen, sondern stärker am tatsächlichen Versorgungsbedarf ausrichten wollen.

Besonders relevant ist er für Pflegedienstleitung, HR, Workforce Management, Stations- und Bereichsleitungen, operative Steuerung, Klinikmanagement und Controlling. Er unterstützt dort, wo Dienstpläne, Auslastungsdaten, Belegung, OP-Planung, Stationsmeldungen und Abwesenheiten verteilt vorliegen und eine gemeinsame Sicht auf Bedarf, Kapazität, Qualifikation und Belastung fehlt.

Eingesetzte Technologien
Image Christian Straube