In vielen Automotive-Unternehmen sind Einkaufsdaten über ERP-Systeme, Materialgruppenstrukturen, Verträge, Werke und individuelle Auswertungen verteilt. Spend ist sichtbar, die eigentlichen wirtschaftlichen Zusammenhänge jedoch häufig nicht. Preisabweichungen werden oft nur aggregiert betrachtet, Savings-Initiativen unterschiedlich bewertet und Vertragsabweichungen erst spät erkannt. Einkauf, Controlling und Management arbeiten dadurch häufig mit unterschiedlichen Definitionen und Perspektiven auf dieselben Themen. Das Ergebnis sind Diskussionen über Zahlen statt Transparenz über tatsächliche Einsparhebel.
Diese Lösung unterstützt Automobilhersteller und Zulieferer dabei, Einkaufsdaten in eine belastbare Steuerungsgrundlage für Management, Einkauf und Finance zu überführen. Besonders relevant ist der Einsatz für Unternehmen mit komplexen Materialgruppenstrukturen, hohem Beschaffungsvolumen und ambitionierten Savings-Zielen. Durch die Zusammenführung von Bestellungen, Verträgen, Preisentwicklungen, Lieferanteninformationen und Materialgruppen entsteht eine gemeinsame Sicht auf wirtschaftliche Hebel, Risiken und Einsparpotenziale. Dadurch werden Entscheidungen faktenbasiert getroffen und Einsparungen nachvollziehbar dokumentiert.