Preis- und Einspartransparenz scheitert im Einkauf selten an fehlenden Daten. Das eigentliche Problem liegt in fragmentierten Sichten, unklaren Baselines und fehlender Nachweisfähigkeit realisierter Savings.
In vielen Fertigungsunternehmen ist der Einkauf sehr genau darin, Bestellungen auszulösen, aber deutlich schwächer darin, Preisentwicklungen, Einsparpotenziale und tatsächliche Savings belastbar zu steuern. Spend-Daten liegen in ERP, Rahmenverträgen, Materialgruppenlogiken, Werksstrukturen, Excel-Auswertungen und Einzelinitiativen verteilt.
Dadurch fehlt eine gemeinsame Sicht darauf, wo Preisabweichungen entstehen, wo Verhandlungserfolge tatsächlich wirksam werden und welche Einsparungen realisiert statt nur geplant sind. Savings werden berichtet, aber nur eingeschränkt nachvollziehbar. Das reduziert Glaubwürdigkeit gegenüber Management und Controlling.
Der Use Case eignet sich für Fertigungsunternehmen, die Spend, Preisperformance und Savings nicht nur berichten, sondern aktiv steuern und nachvollziehbar belegen wollen.
Besonders relevant ist er für Einkauf, strategischen Einkauf, Controlling, Finance, Materialgruppenmanagement, Werksverantwortliche und Management. Er unterstützt dort, wo Spend-Analysen noch stark Excel-basiert sind, Preisabweichungen nicht sauber erklärt werden und Savings gegenüber Management oder Controlling nicht ausreichend belastbar nachgewiesen werden können.
