Use Case

Predictive Quality in der Serienfertigung

Qualitätsrisiken früher erkennen und Ausschuss gezielter begrenzen: Predictive Quality verbindet Produktions-, Prüf-, Material- und Prozessdaten mit KI-gestützter Anomalieerkennung. Qualität, Produktion und Werkleitung erhalten eine gemeinsame Grundlage, um auffällige Entwicklungen zu bewerten und rechtzeitig geeignete Maßnahmen einzuleiten.

Wenn Qualitätsprobleme erst nach Ausschuss und Nacharbeit sichtbar werden 

In vielen Fertigungsunternehmen werden Fehler erst bei der Endprüfung, am Schichtende oder durch Reklamationen erkannt. Zu diesem Zeitpunkt sind Material, Maschinenzeit und weitere Bearbeitungsschritte bereits investiert.

Frühere Warnsignale liegen häufig vor: veränderte Maschinenparameter, auffällige Prüfwerte, Materialeinflüsse oder wiederkehrende Fehlerbilder. Diese Informationen verteilen sich jedoch über MES-, BDE- und Qualitätssysteme, ERP-Daten sowie Schichtprotokolle.

Ohne gemeinsame Zuordnung bleiben Zusammenhänge unklar. Einzelne KI-Piloten liefern zwar Erkenntnisse, lassen sich aber nur schwer auf weitere Linien übertragen. Gleichzeitig fehlt eine abgestimmte Bewertung, welche Auffälligkeiten tatsächlich Kosten, Ausbringung oder Lieferfähigkeit gefährden.

Prozesssignale in eine gemeinsame Qualitätsfrüherkennung übersetzen
Die Lösung verknüpft Messwerte, Prüfergebnisse und Produktionskontext. Statistische Verfahren und KI unterstützen dabei, kritische Entwicklungen zu erkennen, fachlich einzuordnen und nach ihrer Wirkung zu priorisieren.
Qualitäts- und Produktionsdaten verbinden
Maschinenparameter, Prüfmerkmale, Materialchargen und Produktionsrückmeldungen werden gemeinsam aufbereitet.
Prozessdrift erkennen
Schleichende Veränderungen und ungewöhnliche Messwertverläufe liefern Hinweise auf instabile Fertigungsbedingungen.
Fehlerbilder zusammenhängend auswerten
Fehlercodes, Reklamationen, 8D-Dokumentation und Schichtkommentare ergänzen die Analyse wiederkehrender Qualitätsprobleme.
Produktionskontext berücksichtigen
Auffälligkeiten werden nach Werk, Linie, Produkt, Los, Material und Schicht eingeordnet.
Ausschussrisiken priorisieren
Mögliche Fehlerkosten, betroffene Mengen, Lieferwirkung und Reklamationsrisiken helfen, dringliche Fälle zu unterscheiden.
Maßnahmen und Rückmeldungen verknüpfen
Erkannte Risiken werden mit Zuständigkeiten und Bearbeitungsschritten verbunden. Ergebnisse fließen in die weitere Bewertung ein.
1und1 Telekommunikation Referenz für DatenprojekteBPW Bergische Achsen Industrie und Fahrzeugbau ReferenzBWI IT für Deutschland als Partner für Data GovernanceBeitragsservice von ARD und ZDF als ProjektpartnerBitmarck Referenzprojekt im Bereich Gesundheit und AnalyticsBrita Wasserfilter als Industrie-Referenz für DatenprojekteDaimler Truck Automotive Referenz für QualitätsmanagementDavaso Gesundheit und Versorgung Datenplattform ProjektDeutsche Bahn Konzernreferenz für Logistik und TransportDeutsche Post Customer Service Low-Code ApplikationenDeutsche Telekom Referenz für Cloud Data PlatformEdeka Handel Referenz für Data Analytics und ReportingEurofinsFinanz Informatik Sparkassen-Finanzgruppe ReferenzHochtief Bauindustrie Referenz ProjektcontrollingITZBund Referenz Data Governance Öffentlicher SektorKKH Krankenkasse Referenz VersorgungssteuerungNetto Marken-Discount Handel Referenz AnalyticsPE Automotive Referenz Digital Quality TwinReferenz Agger Energie EnergieReferenz Anwr Group HandeskooperationReferenz Veiling Rhein Maas PflanzenSpar Einzelhandel Referenz für skalierbare DatenplattformenTEDi Handel Referenz Warenwirtschaft ReportingTelefonica Telekommunikation Referenz für Data AnalyticsVattenfall Referenz für zentrale HR-AnalysenZurich Versicherung Referenz für Regulatory Data Fabriceon Energieversorgung Referenz Grid Balancingigus Industrie-Referenz Power BI Reportingthyssenkrupp Industrie Referenz für Produktionscontrolling
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Von verteilten Qualitätsdaten zur skalierbaren Frühwarnlogik 

Daten aus Fertigungs-, Qualitäts- und ERP-Systemen werden über gemeinsame Zeit-, Anlagen-, Auftrags- und Chargenbezüge verknüpft. Einheitliche Fehlercodes, Prüfmerkmale und Kennzahlendefinitionen schaffen eine vergleichbare Grundlage für unterschiedliche Fachbereiche.

Darauf aufbauend werden Qualitätsverläufe, Ausschuss, Nacharbeit und First Pass Yield ausgewertet. Anomalieerkennung macht ungewöhnliche Muster sichtbar. Bei geeigneter Datenbasis können Prognosemodelle zusätzlich Hinweise auf erhöhte Qualitätsrisiken liefern.

Textanalyse unterstützt die Strukturierung von Schichtkommentaren und Fehlerbeschreibungen. Die Hinweise werden fachlich geprüft und mit Mess- und Prüfdaten abgeglichen: Eine ungewöhnliche Entwicklung ist zunächst ein Untersuchungssignal, kein bestätigter Qualitätsfehler.

Dashboards und abgestimmte Benachrichtigungen unterstützen die Bearbeitung. Neue Linien und Produkte können auf Basis wiederverwendbarer Datenmodelle und jeweils geprüfter Analyseverfahren ergänzt werden.

Früher eingreifen und Qualitätsentscheidungen fundierter treffen
Die gemeinsame Datenbasis erleichtert die Untersuchung auffälliger Prozesse und die Priorisierung geeigneter Maßnahmen. Fachbereiche erkennen, wo sich Qualitätsrisiken aufbauen und welche Entwicklungen besondere Aufmerksamkeit benötigen.
Ausschuss und Nacharbeit begrenzen
Frühere Hinweise schaffen mehr Vorlauf für Prüfungen und gezielte Prozesseingriffe.
Ursachen schneller eingrenzen
Verknüpfte Maschinen-, Material- und Prüfdaten erleichtern die Untersuchung möglicher Zusammenhänge.
Prüfressourcen gezielter einsetzen
Auffällige Linien, Lose und Produktgruppen können nach ihrer Kritikalität priorisiert werden.
Wiederholfehler systematischer bearbeiten
Gemeinsame Fehlerbilder und dokumentierte Maßnahmen unterstützen das Lernen aus früheren Abweichungen.
Qualitätskosten transparenter machen
Ausschuss und Nacharbeit werden mit dem jeweiligen Produktionskontext verbunden.
Analyseanwendungen gezielt erweitern
Standardisierte Datenprodukte erleichtern die Übertragung auf zusätzliche Linien und Anwendungsfälle.
Eingesetzte Technologien
Image Christian Straube