Use Case

Predictive Maintenance für kritische Anlagen in der Fertigung

Anlagenzustände frühzeitig bewerten und notwendige Eingriffe gezielt vorbereiten: Predictive Maintenance verbindet Maschinen- und Zustandsdaten mit Wartungshistorien, Produktionsfenstern und Ersatzteilverfügbarkeit. Instandhaltung, Produktion und Einkauf erhalten eine gemeinsame Grundlage, um Ausfallrisiken zu priorisieren und Maßnahmen wirtschaftlich zu planen.

Wenn Qualitätsprobleme erst nach Ausschuss und Nacharbeit sichtbar werden

In vielen Fertigungsunternehmen werden Fehler erst bei der Endprüfung, am Schichtende oder durch Reklamationen erkannt. Zu diesem Zeitpunkt sind Material, Maschinenzeit und weitere Bearbeitungsschritte bereits investiert.

Frühere Warnsignale liegen häufig vor: veränderte Maschinenparameter, auffällige Prüfwerte, Materialeinflüsse oder wiederkehrende Fehlerbilder. Diese Informationen verteilen sich jedoch über MES-, BDE- und Qualitätssysteme, ERP-Daten sowie Schichtprotokolle.

Ohne gemeinsame Zuordnung bleiben Zusammenhänge unklar. Einzelne KI-Piloten liefern zwar Erkenntnisse, lassen sich aber nur schwer auf weitere Linien übertragen. Gleichzeitig fehlt eine abgestimmte Bewertung, welche Auffälligkeiten tatsächlich Kosten, Ausbringung oder Lieferfähigkeit gefährden.

Vom erkannten Anlagenrisiko zur durchführbaren Wartungsmaßnahme
Die Lösung verbindet Zustandsüberwachung mit operativer Planung. Technische Auffälligkeiten werden nach Produktionswirkung bewertet und mit den Voraussetzungen für einen Eingriff abgeglichen.
Zustandsinformationen zusammenführen
Maschinen- und Sensordaten, Störungsmeldungen, Inspektionen und Wartungshistorien werden einer gemeinsamen Anlagensicht zugeordnet.
Verschlechterungen früher erkennen
Auffällige Veränderungen und wiederkehrende Störungsmuster unterstützen die Untersuchung möglicher Ausfallursachen.
Anlagenrisiken priorisieren
Engpasswirkung, Qualitätsfolgen, Liefertermine und wirtschaftliche Bedeutung ergänzen die technische Bewertung.
Wartungsfenster realistisch planen
Auftragslage, Auslastung, Schichtmodell und voraussichtlicher Eingriffsumfang werden gemeinsam betrachtet.
Ersatzteile rechtzeitig berücksichtigen
Teilebestand, Wiederbeschaffungszeit und Beschaffungsrisiken zeigen, welche Maßnahmen vorbereitet werden können und wo Handlungsbedarf besteht.
Maßnahmen und Rückmeldungen verbinden
Frühwarnungen werden mit Prüfaufträgen, Wartungsmaßnahmen und deren Ergebnissen verknüpft.
1und1 Telekommunikation Referenz für DatenprojekteBPW Bergische Achsen Industrie und Fahrzeugbau ReferenzBWI IT für Deutschland als Partner für Data GovernanceBeitragsservice von ARD und ZDF als ProjektpartnerBitmarck Referenzprojekt im Bereich Gesundheit und AnalyticsBrita Wasserfilter als Industrie-Referenz für DatenprojekteDaimler Truck Automotive Referenz für QualitätsmanagementDavaso Gesundheit und Versorgung Datenplattform ProjektDeutsche Bahn Konzernreferenz für Logistik und TransportDeutsche Post Customer Service Low-Code ApplikationenDeutsche Telekom Referenz für Cloud Data PlatformEdeka Handel Referenz für Data Analytics und ReportingEurofinsFinanz Informatik Sparkassen-Finanzgruppe ReferenzHochtief Bauindustrie Referenz ProjektcontrollingITZBund Referenz Data Governance Öffentlicher SektorKKH Krankenkasse Referenz VersorgungssteuerungNetto Marken-Discount Handel Referenz AnalyticsPE Automotive Referenz Digital Quality TwinReferenz Agger Energie EnergieReferenz Anwr Group HandeskooperationReferenz Veiling Rhein Maas PflanzenSpar Einzelhandel Referenz für skalierbare DatenplattformenTEDi Handel Referenz Warenwirtschaft ReportingTelefonica Telekommunikation Referenz für Data AnalyticsVattenfall Referenz für zentrale HR-AnalysenZurich Versicherung Referenz für Regulatory Data Fabriceon Energieversorgung Referenz Grid Balancingigus Industrie-Referenz Power BI Reportingthyssenkrupp Industrie Referenz für Produktionscontrolling
1und1 Telekommunikation Referenz für DatenprojekteBPW Bergische Achsen Industrie und Fahrzeugbau ReferenzBWI IT für Deutschland als Partner für Data GovernanceBeitragsservice von ARD und ZDF als ProjektpartnerBitmarck Referenzprojekt im Bereich Gesundheit und AnalyticsBrita Wasserfilter als Industrie-Referenz für DatenprojekteDaimler Truck Automotive Referenz für QualitätsmanagementDavaso Gesundheit und Versorgung Datenplattform ProjektDeutsche Bahn Konzernreferenz für Logistik und TransportDeutsche Post Customer Service Low-Code ApplikationenDeutsche Telekom Referenz für Cloud Data PlatformEdeka Handel Referenz für Data Analytics und ReportingEurofinsFinanz Informatik Sparkassen-Finanzgruppe ReferenzHochtief Bauindustrie Referenz ProjektcontrollingITZBund Referenz Data Governance Öffentlicher SektorKKH Krankenkasse Referenz VersorgungssteuerungNetto Marken-Discount Handel Referenz AnalyticsPE Automotive Referenz Digital Quality TwinReferenz Agger Energie EnergieReferenz Anwr Group HandeskooperationReferenz Veiling Rhein Maas PflanzenSpar Einzelhandel Referenz für skalierbare DatenplattformenTEDi Handel Referenz Warenwirtschaft ReportingTelefonica Telekommunikation Referenz für Data AnalyticsVattenfall Referenz für zentrale HR-AnalysenZurich Versicherung Referenz für Regulatory Data Fabriceon Energieversorgung Referenz Grid Balancingigus Industrie-Referenz Power BI Reportingthyssenkrupp Industrie Referenz für Produktionscontrolling
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Von verteilten Qualitätsdaten zur skalierbaren Frühwarnlogik

Daten aus Fertigungs-, Qualitäts- und ERP-Systemen werden über gemeinsame Zeit-, Anlagen-, Auftrags- und Chargenbezüge verknüpft. Einheitliche Fehlercodes, Prüfmerkmale und Kennzahlendefinitionen schaffen eine vergleichbare Grundlage für unterschiedliche Fachbereiche.

Darauf aufbauend werden Qualitätsverläufe, Ausschuss, Nacharbeit und First Pass Yield ausgewertet. Anomalieerkennung macht ungewöhnliche Muster sichtbar. Bei geeigneter Datenbasis können Prognosemodelle zusätzlich Hinweise auf erhöhte Qualitätsrisiken liefern.

Textanalyse unterstützt die Strukturierung von Schichtkommentaren und Fehlerbeschreibungen. Die Hinweise werden fachlich geprüft und mit Mess- und Prüfdaten abgeglichen: Eine ungewöhnliche Entwicklung ist zunächst ein Untersuchungssignal, kein bestätigter Qualitätsfehler.

Dashboards und abgestimmte Benachrichtigungen unterstützen die Bearbeitung. Neue Linien und Produkte können auf Basis wiederverwendbarer Datenmodelle und jeweils geprüfter Analyseverfahren ergänzt werden.

Verfügbarkeit gezielter absichern und Instandhaltung besser vorbereiten
Die gemeinsame Entscheidungsgrundlage erleichtert frühzeitige Untersuchungen und abgestimmte Eingriffe. Technische Ressourcen, Produktionsfenster und Ersatzteile lassen sich stärker auf besonders kritische Anlagen ausrichten.
Stillstandsrisiken früher bearbeiten
Auffällige Entwicklungen schaffen Anlass für gezielte Prüfungen, bevor ein produktionskritischer Ausfall entsteht.
Wartung und Produktion abstimmen
Maßnahmen werden mit Auslastung und Lieferverpflichtungen zusammen geplant.
Notfallbeschaffung begrenzen
Frühzeitiger Teilebedarf schafft mehr Vorlauf für Bestellung und Bereitstellung.
Kapitalbindung differenzierter steuern
Bestände, Mindestmengen, Verbrauch und Obsoleszenz werden gemeinsam mit der Anlagenkritikalität bewertet.
Wiederholstörungen systematisch untersuchen
Verknüpfte Zustands- und Wartungsverläufe erleichtern die Suche nach wiederkehrenden Ursachen.
Zusammenarbeit vereinfachen
Instandhaltung, Produktion, Einkauf und Lagersteuerung nutzen gemeinsame Prioritäten und Maßnahmenstände.
Eingesetzte Technologien
Image Christian Straube