Use Case

Management-Reporting ohne Excel-Reibungsverluste

Wenn jede Abteilung eigene Zahlen liefert, entsteht kein besseres Reporting, sondern ein Vertrauensproblem. Eine zentrale BI-Plattform schafft einheitliche Kennzahlen, klare Definitionen und belastbare Entscheidungsgrundlagen für Produktion, Einkauf, Qualität und Geschäftsführung.

Drei Abteilungen, drei Zahlen, keine gemeinsame Steuerung

Viele Industrieunternehmen erstellen Managementberichte noch über manuelle Exporte aus ERP, MES und Fachanwendungen. Jede Abteilung pflegt eigene Excel-Mappen, eigene Berechnungslogiken und eigene Kennzahlendefinitionen. Was zunächst pragmatisch wirkt, wird mit wachsender Organisation zum Steuerungsproblem.

Produktion, Controlling und Werkleitung berichten unterschiedliche Werte, weil Zeiträume, Filter, Aggregationen und Definitionen voneinander abweichen. Monatsberichte benötigen lange Abstimmungsrunden, bevor überhaupt Einigkeit über den Zahlenstand besteht. Entscheidungen verzögern sich, weil Diskussionen nicht um Konsequenzen, sondern um die Richtigkeit der Daten geführt werden.

Die wirtschaftliche Auswirkung ist erheblich: Managementzeit wird gebunden, Fachbereiche verlieren Vertrauen in Reports und operative Steuerung bleibt hinter ihren Möglichkeiten zurück. Eine Organisation, die keine gemeinsame Sicht auf ihre Kennzahlen hat, kann nicht schnell und konsequent entscheiden.

Der Zielzustand ist ein zentrales Reporting-Fundament mit einheitlichen Daten, akzeptierten Kennzahlendefinitionen und klarer fachlicher Governance. So wird Reporting von einer Abstimmungsaufgabe zu einem Führungsinstrument.

Ein gemeinsamer Zahlenstand für bessere Entscheidungen
Eine zentrale BI-Plattform konsolidiert Daten aus ERP, Produktionssystemen, Qualitätsmanagement und weiteren Fachanwendungen. Sie schafft verlässliche Kennzahlen, reduziert manuelle Abstimmung und stärkt das Vertrauen in die Unternehmenssteuerung.
Einheitliche Kennzahlen
OEE, Produktionsleistung, Qualität, Einkauf und Managementkennzahlen werden nach gemeinsamen Definitionen berechnet und bereitgestellt.
Weniger manuelle Abstimmung
Manuelle Exporte, Excel-Konsolidierungen und nachträgliche Korrekturschleifen werden reduziert. Berichte werden schneller verfügbar.
Mehr Vertrauen in Reporting
Fachbereiche und Management arbeiten mit einem gemeinsamen Zahlenstand. Diskussionen verlagern sich von Datenherkunft zu Maßnahmen und Wirkung.
Bessere Steuerungsfähigkeit
Produktion, Einkauf, Qualität und Geschäftsführung erhalten konsistente Sichten auf Leistung, Abweichungen und Handlungsbedarf.
Skalierbare BI-Governance
Kennzahlen, Datenmodelle und Verantwortlichkeiten werden strukturiert gepflegt und können mit dem Unternehmen wachsen.

Für Industrieunternehmen mit fragmentierten Reporting-Strukturen

Der Use Case richtet sich an mittelständische und größere Industrieunternehmen, deren Reporting über manuelle Exporte, Excel-Dateien und getrennte Fachbereichslogiken organisiert ist. Besonders relevant ist der Ansatz für Unternehmen mit mehreren Werken, heterogenen Systemlandschaften und hohem Abstimmungsaufwand zwischen Produktion, Controlling, Qualität und Geschäftsführung.

Eingesetzte Technologien
Image Christian Straube