In vielen Automotive-Unternehmen werden Lieferanten anhand klassischer Kennzahlen wie Termintreue, ppm-Werten oder Auditbewertungen bewertet. Diese Kennzahlen liefern wichtige Informationen, zeigen jedoch häufig nicht früh genug, wo sich Versorgungs-, Qualitäts- oder Eskalationsrisiken aufbauen. Probleme werden oft erst dann sichtbar, wenn Produktionsprogramme, Werke oder Kundenversorgung bereits betroffen sind. Einkauf, Qualität, Disposition und Werksteuerung arbeiten dabei häufig auf unterschiedlichen Datenständen und Perspektiven. Es fehlt eine gemeinsame Risikosicht, die operative Auswirkungen und wirtschaftliche Relevanz miteinander verbindet.
Diese Lösung unterstützt Automobilhersteller und Zulieferer dabei, Lieferantenperformance nicht nur zu bewerten, sondern aktiv zu steuern. Besonders relevant ist der Einsatz für Unternehmen mit komplexen Lieferketten, kritischen Materialabhängigkeiten und hohen Anforderungen an Qualität und Versorgungssicherheit. Durch die Zusammenführung von Lieferterminen, Qualitätsdaten, Reklamationen, Eskalationen, Materialinformationen und Werkbezügen entsteht eine gemeinsame Steuerungsbasis für Einkauf, Qualität, Supply Chain und Produktion. Risiken werden nicht erst sichtbar, wenn Werke reagieren müssen, sondern bereits in ihrer Entstehung erkannt.