Use Case

Lieferantenperformance- und Risikofrüherkennung

Versorgungssicherheit im Einkauf nicht erst dann steuern, wenn Material fehlt, sondern wenn Risiken entstehen und noch beeinflussbar sind.

Wenn Lieferantenrisiken erst sichtbar werden, wenn Material fehlt

In vielen Fertigungsunternehmen ist der Einkauf operativ eng an Lieferanten, Bestellungen und Liefertermine angebunden, aber strategisch oft erstaunlich blind. Termintreue, Qualitätsleistung, Preisentwicklung, Eskalationsfälle und Risiken werden in unterschiedlichen Systemen verfolgt – häufig ohne ein gemeinsames Bild darüber, welche Lieferanten wirklich stabil versorgen.

Das Ergebnis ist ein klassischer Reaktionsmodus: Risiken werden sichtbar, wenn Produktionsmaterial fehlt, Reklamationen steigen oder Liefertermine kippen. Der Einkauf wird dann zum Krisenmanager, nicht zum Frühwarn- und Steuerungsbereich.

Kritische Muster wie schleichende Terminverschlechterung, Qualitätsdrift, sinkende Reaktionsgeschwindigkeit oder zunehmende Eskalationen werden oft zu spät erkannt. Einkauf, Disposition, Qualität und Produktion arbeiten mit ähnlichen, aber nicht identischen Informationen über denselben Lieferanten.

Lieferantensteuerung vom Reagieren ins aktive Steuern bringen
Eine Lieferantenperformance- und Risikofrüherkennung führt Bestellungen, Liefertermine, Wareneingänge, Reklamationen, Qualitätsmeldungen, Preisentwicklungen, Eskalationen und relevante externe Signale in einer gemeinsamen Steuerungslogik zusammen. So entsteht kein weiterer Lieferantenreport, sondern ein belastbares Risikobild für Einkauf, Disposition, Qualität, Produktion und Management.
Lieferantenrisiken früher sichtbar machen
Termintreue, Qualitätsleistung, Reaktionsgeschwindigkeit, Eskalationen und Preisentwicklung werden laufend bewertet. Kritische Muster werden sichtbar, bevor sie Produktion oder Liefertermine beeinträchtigen.
Performance einheitlich bewerten
Fachliche Kennzahlen wie Termintreue, Teilmengen, Nachlieferungen, Qualitätsabweichungen und Eskalationen werden sauber harmonisiert. Dadurch entsteht eine belastbare Sicht auf Performance und Risiko.
Kritische Materialien priorisieren
Lieferantenrisiken werden mit Materialkritikalität, Werk, Bestand, Produktionswirkung und Liefersicherheit verbunden. Einkauf und Disposition erkennen, wo Eingriff wirklich notwendig ist.
Qualitäts- und Kostenwirkung verbinden
Zusammenhänge zwischen Lieferantenperformance, Reklamationen, Qualitätskosten, Sonderfrachten und Eskalationsaufwand werden steuerbar. So wird Lieferantensteuerung wirtschaftlich relevanter.
KI für Frühwarnsignale nutzen
KI kann auffällige Kombinationen aus sinkender Termintreue, steigenden Reklamationen, längeren Bestätigungszeiten oder Preisvolatilität erkennen und priorisieren.
1und1 Telekommunikation Referenz für DatenprojekteBPW Bergische Achsen Industrie und Fahrzeugbau ReferenzBWI IT für Deutschland als Partner für Data GovernanceBeitragsservice von ARD und ZDF als ProjektpartnerBitmarck Referenzprojekt im Bereich Gesundheit und AnalyticsBrita Wasserfilter als Industrie-Referenz für DatenprojekteDaimler Truck Automotive Referenz für QualitätsmanagementDavaso Gesundheit und Versorgung Datenplattform ProjektDeutsche Bahn Konzernreferenz für Logistik und TransportDeutsche Post Customer Service Low-Code ApplikationenDeutsche Telekom Referenz für Cloud Data PlatformEdeka Handel Referenz für Data Analytics und ReportingFinanz Informatik Sparkassen-Finanzgruppe ReferenzHochtief Bauindustrie Referenz ProjektcontrollingITZBund Referenz Data Governance Öffentlicher SektorKKH Krankenkasse Referenz VersorgungssteuerungNetto Marken-Discount Handel Referenz AnalyticsPE Automotive Referenz Digital Quality TwinSpar Einzelhandel Referenz für skalierbare DatenplattformenTEDi Handel Referenz Warenwirtschaft ReportingTelefonica Telekommunikation Referenz für Data AnalyticsVattenfall Referenz für zentrale HR-AnalysenZurich Versicherung Referenz für Regulatory Data Fabriceon Energieversorgung Referenz Grid Balancingigus Industrie-Referenz Power BI Reportingthyssenkrupp Industrie Referenz für Produktionscontrolling
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Für Einkauf, Disposition, Qualität und Produktion

Der Use Case eignet sich für Fertigungsunternehmen, die Lieferantenperformance nicht nur rückblickend bewerten, sondern Risiken früh erkennen und aktiv priorisieren wollen.

Besonders relevant ist er für Einkauf, Disposition, Qualitätsmanagement, Produktion, Supply Chain, Controlling und Management. Er unterstützt dort, wo Lieferanteninformationen über ERP, Excel, Reklamationslisten und E-Mail-Verläufe verteilt sind und noch kein gemeinsames Risikobild für Versorgungssicherheit, Bestände und Liefertreue entsteht.

Eingesetzte Technologien
Image Christian Straube