Die Suche nach passenden Geschäftskunden kostet Zeit. Unternehmensinformationen werden manuell zusammengetragen, unterschiedlich bewertet und teilweise mehrfach im CRM erfasst.
Auch nach der Leadübergabe fehlen häufig durchgängige Informationen: Angebote, Preisfreigaben, Vertriebsaktivitäten und Margenvorgaben liegen in getrennten Ansichten. Dadurch bleibt unklar, welche Chancen aussichtsreich sind und wo die Bearbeitung stockt.
Gerade im Energievertrieb beeinflussen Marktbewegungen, Ausschreibungen und Preisverhandlungen die Qualität eines möglichen Abschlusses. Eine große Pipeline allein zeigt deshalb noch nicht, welche Vertriebschancen einen tragfähigen Ergebnisbeitrag erwarten lassen.
Zunächst werden Zielkundenmerkmale, relevante Quellen und Bewertungskriterien festgelegt. KI unterstützt die Aufbereitung von Unternehmensinformationen; Quellen und Recherchezeitpunkte bleiben dokumentiert.
Nach fachlicher Prüfung werden geeignete Leads mit dem CRM abgeglichen und vorhandenen Unternehmen oder neuen Datensätzen zugeordnet. Die Datennutzung und spätere Ansprache werden anhand der jeweils geltenden Vorgaben gestaltet.
Im weiteren Prozess werden Aktivitäten, Angebote, Preisentscheidungen und Abschlüsse miteinander verknüpft. Dashboards zeigen, wie sich Leads zu qualifizierten Chancen entwickeln, welche Angebote länger offenbleiben und wie Preisentscheidungen die erwartete Marge beeinflussen.
Bei ausreichender Datengrundlage können Modelle zusätzliche Hinweise zur Abschlusswahrscheinlichkeit liefern. Diese ergänzen die Bewertung durch den Vertrieb.
