In vielen Schadenprozessen liegen die entscheidenden Informationen bereits vor. Sie befinden sich jedoch in Rechnungen, Gutachten, Arztberichten, Fotos, E-Mails, PDFs und unstrukturierten Anhängen. Das Problem ist daher häufig nicht fehlende Information, sondern ihre operative Unzugänglichkeit.
Sachbearbeitende müssen Dokumente lesen, relevante Inhalte suchen, Informationen übertragen, fachlich einordnen und mit Bestands- oder Schadenaussagen abgleichen. Dadurch entstehen Verzögerungen, Medienbrüche und Qualitätsrisiken. Wichtige Informationen wie Beträge, Diagnosen, Schadenursachen, Fristen oder Bezüge zu Vorfällen werden zu spät oder uneinheitlich erkannt.
Die wirtschaftliche Folge sind längere Durchlaufzeiten, höhere Bearbeitungskosten, mehr Fehler in der Datenerfassung und schwächere Steuerung von Schadenkosten, Dienstleistern und Kundenerwartungen.
Der Use Case eignet sich für Versicherer, die hohe Dokumentenvolumina im Schadenprozess schneller, konsistenter und fachlich verwertbarer verarbeiten wollen.
Besonders relevant ist er für Schadenbearbeitung, Claims Operations, Dokumentenmanagement, Fachbereichsleitung, Prozessmanagement, Serviceeinheiten und Management. Er unterstützt dort, wo Dokumente aus unterschiedlichen Kanälen eingehen und eine einheitliche Klassifikation, Extraktion, Plausibilisierung und Priorisierung erforderlich ist.
