Use Case

Asset Health und risikobasierte Instandhaltung

Von intervallgetriebener Wartung zu einer zustands- und risikobasierten Steuerung kritischer Anlagen. So werden Asset-Risiken, Versorgungssicherheit und Investitionsentscheidungen managementfähig verbunden.

Wenn Instandhaltung Kosten kennt, aber Risiken zu spät erkennt

Viele Energieunternehmen kennen ihre Instandhaltungskosten, aber nicht ausreichend die wirtschaftlich wirklich kritischen Risiken im Asset-Bestand. Wartungen folgen häufig fixen Intervallen, Zustandsinformationen liegen verteilt vor und Investitionsentscheidungen werden oft eher aus Erfahrung als aus einem belastbaren Risikobild getroffen.

Im Netzbetrieb, in Erzeugungsanlagen oder in energienahen Infrastrukturen ist der Asset-Bestand historisch gewachsen. Messwerte, Wartungshistorien, SAP-/EAM-Daten, Zustandsberichte und Excel-Listen existieren parallel, aber selten in einer Form, die echte Priorisierung erlaubt.

Die Folge: Kritische Assets werden nicht konsequent anders gesteuert als unkritische. Teams arbeiten viele Tickets ab, ohne dass daraus automatisch mehr Versorgungssicherheit oder geringeres Ausfallrisiko entsteht. Typische Symptome sind ungeplante Einsätze, unklare Asset-Prioritäten, reaktive Maßnahmen nach Störungen und eine schwache Verbindung zwischen technischer Zustandsbewertung und CAPEX-/OPEX-Entscheidungen.

Instandhaltung nach Risiko, Zustand und Wirkung priorisieren
Eine risikobasierte Instandhaltung verbindet technische Zustandsdaten, Störungshistorie, Kritikalität, Ausfallfolgen und betriebliche Prioritäten zu einer gemeinsamen Entscheidungsgrundlage. Dadurch wird Instandhaltung nicht einfach digitaler, sondern wirksamer steuerbar.
Kritische Assets früher sichtbar machen
Asset-Stammdaten, Störungshistorien, Wartungszyklen, Inspektionsdaten, Sensordaten und Zustandsberichte werden zu einer belastbaren Sicht auf technische Gesundheit und betriebliches Risiko verbunden.
Maßnahmen nach Risiko priorisieren
Kritikalität, Ausfallwahrscheinlichkeit, Ausfallfolge, Versorgungsrelevanz und wirtschaftliche Wirkung werden gemeinsam bewertet. So wird klarer, welche Assets jetzt Aufmerksamkeit brauchen.
Ungeplante Einsätze reduzieren
Frühe Degradationssignale, auffällige Ausfallkonstellationen und wiederkehrende Muster werden sichtbarer. Das unterstützt eine planbarere Instandhaltung statt reaktiver Notfalleinsätze.
CAPEX- und Ersatzentscheidungen fundierter treffen
Der Zusammenhang von Zustand, Risiko, Restlebensdauer und wirtschaftlicher Wirkung wird nachvollziehbarer. Investitionsentscheidungen können besser begründet und priorisiert werden.
Asset-Steuerung managementfähig machen
Aus technischen Zustandsinformationen entsteht ein Steuerungsmodell für Instandhaltung, Netzbetrieb und Management mit klarer Sicht auf Top-Risiken, Maßnahmen und Risikoreduktion.
1und1 Telekommunikation Referenz für DatenprojekteBPW Bergische Achsen Industrie und Fahrzeugbau ReferenzBWI IT für Deutschland als Partner für Data GovernanceBeitragsservice von ARD und ZDF als ProjektpartnerBitmarck Referenzprojekt im Bereich Gesundheit und AnalyticsBrita Wasserfilter als Industrie-Referenz für DatenprojekteDaimler Truck Automotive Referenz für QualitätsmanagementDavaso Gesundheit und Versorgung Datenplattform ProjektDeutsche Bahn Konzernreferenz für Logistik und TransportDeutsche Post Customer Service Low-Code ApplikationenDeutsche Telekom Referenz für Cloud Data PlatformEdeka Handel Referenz für Data Analytics und ReportingFinanz Informatik Sparkassen-Finanzgruppe ReferenzHochtief Bauindustrie Referenz ProjektcontrollingITZBund Referenz Data Governance Öffentlicher SektorKKH Krankenkasse Referenz VersorgungssteuerungNetto Marken-Discount Handel Referenz AnalyticsPE Automotive Referenz Digital Quality TwinSpar Einzelhandel Referenz für skalierbare DatenplattformenTEDi Handel Referenz Warenwirtschaft ReportingTelefonica Telekommunikation Referenz für Data AnalyticsVattenfall Referenz für zentrale HR-AnalysenZurich Versicherung Referenz für Regulatory Data Fabriceon Energieversorgung Referenz Grid Balancingigus Industrie-Referenz Power BI Reportingthyssenkrupp Industrie Referenz für Produktionscontrolling
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Für Asset Management, Netzbetrieb und Instandhaltung

Der Use Case eignet sich für Energieunternehmen, die kritische Anlagen nicht nur nach Wartungsintervallen oder Einzelerfahrung steuern wollen, sondern nach Zustand, Kritikalität, Ausfallfolge und wirtschaftlicher Wirkung.

Besonders relevant ist er für Asset Management, Netzbetrieb, Instandhaltung, Technik, Controlling und Management. Er unterstützt dort, wo Asset-Daten, Störungshistorien und Zustandsinformationen vorhanden sind, aber noch nicht zu einer belastbaren Priorisierungs- und Entscheidungslogik zusammenlaufen.

Eingesetzte Technologien
Image Christian Straube