Der Anteil erneuerbarer Energien wächst schneller als die Fähigkeit vieler Netzbetreiber, volatile Einspeisung zuverlässig zu steuern. Lastprognosen basieren häufig noch auf historischen Profilen, die der Realität schwankender Erzeugung nicht mehr standhalten. SCADA-Daten, Wetterprognosedaten, Marktpreise und Einspeiseprofile liegen in getrennten Systemen. Leitstände reagieren dadurch oft erst, wenn Engpässe bereits entstehen. Gleichzeitig unterliegt die Infrastruktur KRITIS-Regulierung, sodass Cloud-only-Ansätze in vielen Fällen nicht zulässig sind.
Diese Lösung unterstützt Energieversorger und Netzbetreiber, die kritische Netzinfrastruktur stabil, wirtschaftlich und regulatorisch sicher betreiben müssen. Besonders relevant ist der Einsatz für Organisationen mit hohem Anteil erneuerbarer Energien, volatilen Einspeiseprofilen und strengen KRITIS-Anforderungen. Durch die Zusammenführung von SCADA-Daten, Wetterprognosedaten, Marktpreisen und Einspeiseprofilen entsteht eine zentrale Datenbasis für vorausschauende Netzführung. Leitstellen erhalten keine isolierten Rohdaten, sondern priorisierte Handlungsempfehlungen, um Engpässe frühzeitig zu erkennen, Regelenergie gezielter einzusetzen und Netzstabilität aktiv zu sichern.