Use Case

Feinplanung und Reihenfolgeoptimierung in der Fertigung

Engpässe gezielter steuern, Rüstzeiten senken und Liefertermine robuster absichern – auf Basis integrierter Planungsdaten, klarer Priorisierungslogik und KI dort, wo sie operativ hilft.

Wenn Planung formal stimmt, aber im Tagesgeschäft Wirkung verliert

Viele Fertigungsunternehmen planen formal sauber, verlieren aber im Tagesgeschäft massiv an Wirkung. Reihenfolgen werden unter Zeitdruck umgestellt, Engpässe eskalieren zu spät, Rüstzeiten steigen, Termine kippen und der Shopfloor reagiert nur noch auf Symptome.

Die wirtschaftliche Realität entsteht häufig in der Feinplanung. Dort treffen Aufträge, Materialverfügbarkeit, Kapazitäten, Rüstlogik, Vertriebsprioritäten, Qualitätsanforderungen und Maschinenrestriktionen direkt aufeinander. Genau dort werden Liefertermine gehalten oder verloren, Durchsatz gestärkt oder blockiert und Rüstzeit zur kalkulierbaren Größe oder zum dauerhaften Produktivitätsfresser.

Typisch ist eine Planungsrealität, in der Reihenfolgen stark von Erfahrungswissen abhängen, Engpässe erst im Tagesgeschäft sichtbar werden und kurzfristige Umplanungen mehr operative Unruhe erzeugen, als sie lösen.

Bessere Planungsentscheidungen unter realem Druck treffen
Eine Feinplanungs- und Reihenfolgeoptimierung verbindet ERP-, APS-/MES-, Produktions-, Material- und Termindaten in einer gemeinsamen Planungslogik. Dadurch entsteht keine schönere Plantafel, sondern ein Steuerungsmodell für Durchsatz, Rüstzeit, Termintreue und Engpassauslastung.
Engpässe früher sichtbar machen
Aufträge, Linien, Arbeitsplätze, Kapazitäten, Schichtkalender, Materialstatus und Terminprioritäten werden in einer gemeinsamen Sicht verbunden. Kritische Überlastungen werden früher erkennbar.
Reihenfolgen wirtschaftlich bewerten
Reihenfolgeentscheidungen werden gegen Rüstzeit, Terminrisiko, Engpasswirkung und Materialverfügbarkeit abgewogen. So entsteht Priorisierung statt rein manueller Umplanung.
Rüstverluste gezielter senken
Rüstfamilien, Wechselkosten und Kampagnenbildung werden transparent. Planer sehen, wo Reihenfolgewechsel besonders teuer sind und wo Clusterung Entlastung bringt.
Termintreue robuster absichern
Terminrisiken, drohender WIP-Aufbau und kritische Planänderungen werden vor dem Shopfloor sichtbar. Dadurch lassen sich OTIF, Durchlaufzeit und Lieferfähigkeit besser steuern.
KI als Planungsunterstützung nutzen
KI kann Reihenfolgen vorschlagen, Terminrisiken erkennen, Planvarianten simulieren und Konflikte erklärbar machen. Sie ersetzt nicht die Feinplanung, sondern macht Komplexität schneller beherrschbar.
1und1 Telekommunikation Referenz für DatenprojekteBPW Bergische Achsen Industrie und Fahrzeugbau ReferenzBWI IT für Deutschland als Partner für Data GovernanceBeitragsservice von ARD und ZDF als ProjektpartnerBitmarck Referenzprojekt im Bereich Gesundheit und AnalyticsBrita Wasserfilter als Industrie-Referenz für DatenprojekteDaimler Truck Automotive Referenz für QualitätsmanagementDavaso Gesundheit und Versorgung Datenplattform ProjektDeutsche Bahn Konzernreferenz für Logistik und TransportDeutsche Post Customer Service Low-Code ApplikationenDeutsche Telekom Referenz für Cloud Data PlatformEdeka Handel Referenz für Data Analytics und ReportingFinanz Informatik Sparkassen-Finanzgruppe ReferenzHochtief Bauindustrie Referenz ProjektcontrollingITZBund Referenz Data Governance Öffentlicher SektorKKH Krankenkasse Referenz VersorgungssteuerungNetto Marken-Discount Handel Referenz AnalyticsPE Automotive Referenz Digital Quality TwinSpar Einzelhandel Referenz für skalierbare DatenplattformenTEDi Handel Referenz Warenwirtschaft ReportingTelefonica Telekommunikation Referenz für Data AnalyticsVattenfall Referenz für zentrale HR-AnalysenZurich Versicherung Referenz für Regulatory Data Fabriceon Energieversorgung Referenz Grid Balancingigus Industrie-Referenz Power BI Reportingthyssenkrupp Industrie Referenz für Produktionscontrolling
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Für Produktionsplanung, Shopfloor, Supply Chain und Werkleitung

Der Use Case eignet sich für Fertigungsunternehmen, die operative Planung nicht nur verwalten, sondern als aktives Steuerungsinstrument für Engpässe, Rüstlogik und Lieferperformance nutzen wollen.

Besonders relevant ist er für Feinplanung, Produktionsplanung, Werkleitung, Shopfloor Management, Supply Chain, Disposition und Management. Er unterstützt dort, wo Reihenfolgen heute stark erfahrungsbasiert festgelegt werden und die wirtschaftliche Wirkung von Planänderungen auf Durchsatz, Bestände, Rüstzeiten und Liefertermine noch zu wenig sichtbar ist.

Eingesetzte Technologien
Image Christian Straube