Unvollständige Fallinformationen, uneinheitliche Dokumentation und wiederkehrende Kodierauffälligkeiten verursachen zusätzlichen Abstimmungsaufwand. Häufig werden diese Muster erst sichtbar, wenn Rückfragen, Prüfungen oder Erlösabweichungen bereits entstanden sind.
Gleichzeitig wird das Prüfmanagement oft als einzelne Fallbearbeitung geführt: Unterlagen werden zusammengestellt, Stellungnahmen erstellt und Ergebnisse dokumentiert. Die Verbindung zu ursprünglichen Dokumentations- und Kodierprozessen bleibt jedoch unzureichend.
Dadurch bearbeiten Teams ähnliche Probleme wiederholt, ohne ihre Ursachen systematisch zu beheben. Es fehlt eine gemeinsame Sicht darauf, welche Fallkonstellationen auffällig sind, wo fachliche Klärung benötigt wird und welche Verbesserungen nachhaltig wirken.
Daten aus Falldokumentation, Kodierung, Abrechnung und Prüfmanagement werden verbunden. Einheitliche Definitionen für Prüfgründe, Rückfragen, Bearbeitungsstände und Ergebnisse ermöglichen vergleichbare Auswertungen.
Dashboards zeigen laufende Prüfungen und wiederkehrende Auffälligkeiten. Die Bearbeitungspriorität berücksichtigt Fristnähe, fachlichen Klärungsbedarf, wirtschaftliche Bedeutung und verfügbare Ressourcen.
Stellungnahmen und Prüfergebnisse werden den jeweiligen Fallkonstellationen zugeordnet. So lässt sich untersuchen, welche Dokumentationslücken oder Prozessprobleme wiederholt auftreten und welche Verbesserungen erforderlich sind.
KI kann ähnliche Fälle und Textmuster gruppieren und Informationen für die Prüfung vorbereiten. Die Bewertung der Dokumentation, die regelkonforme Kodierung und die Freigabe von Stellungnahmen bleiben bei den zuständigen Fachkräften.
