In vielen Automotive-Unternehmen werden Umsatz, Kosten und Margen zuverlässig berichtet. Gleichzeitig bleibt häufig unklar, welche Werke, Produktgruppen, Baureihen oder Kundenkonstellationen das Ergebnis tatsächlich beeinflussen. Mix-Effekte, Materialpreisänderungen, Logistiksonderkosten, Nacharbeit oder Qualitätsprobleme wirken oft zeitversetzt auf die Ergebnissicht. Dadurch erkennt das Management Ergebnisprobleme häufig erst dann, wenn Margen bereits unter Druck geraten sind. Zusätzlich entstehen Abstimmungsaufwände zwischen Finance, Vertrieb, Einkauf und Produktion, weil Kennzahlen unterschiedlich interpretiert werden.
Diese Lösung unterstützt Automobilhersteller, Zulieferer und Industrieunternehmen dabei, Profitabilität nicht nur zu berichten, sondern aktiv zu steuern. Besonders relevant ist der Einsatz für Unternehmen mit komplexen Produktionsnetzwerken, unterschiedlichen Werken, vielfältigen Produktportfolios und hohem Preis- und Kostendruck. Durch die Verbindung von Finanzdaten, Produktionskennzahlen, Qualitätsinformationen, Einkaufsdaten und Vertriebsinformationen entsteht eine gemeinsame Sicht auf Ergebnis- und Margentreiber. Management, Finance, Vertrieb, Einkauf und Operations erhalten damit eine belastbare Grundlage für fundierte Entscheidungen und frühzeitige Gegensteuerung.