Qualitätskontrolle findet heute häufig erst am Ende der Fertigungslinie statt, wenn Material, Zeit und Wertschöpfung bereits investiert sind. Die Daten, die eine frühere Erkennung ermöglichen würden, existieren zwar in SPS-Steuerungen, MES-Systemen und Inline-Sensorik, liegen jedoch in Silos, in unterschiedlichen Protokollen und oft ohne synchronisierte Zeitstempel. Jeder Ausschuss kostet Material, Zeit und Marge. Jeder Rückruf kostet ein Vielfaches und gefährdet zusätzlich die Reputation.
Diese Lösung unterstützt Fertigungsunternehmen in der Automotive-Industrie, die Qualitätsprobleme nicht erst am Ende der Linie erkennen möchten. Besonders relevant ist der Einsatz für Produktionsbereiche mit komplexen Prozessketten, hohen Qualitätsanforderungen und hohem wirtschaftlichem Risiko durch Ausschuss, Nacharbeit oder Rückrufe. Durch die Verbindung von SPS-Steuerungen, MES-Systemen, Inline-Sensorik und einem Databricks-Lakehouse entsteht ein datenbasiertes Abbild der Produktionslinie. Qualitätssicherung, Werksleitung und Produktionsverantwortliche erhalten dadurch die Transparenz, um Fertigungsprozesse prädiktiv zu steuern und die größten Hebel für bessere Qualität gezielt zu identifizieren.