Ein Fertigungsunternehmen hat selten ein reines Reporting-Problem. Zahlen sind vorhanden, stammen aber aus unterschiedlichen Systemen, folgen unterschiedlichen Logiken und kommen oft zu spät, um wirksam gegenzusteuern.
Produktion, Finance und Controlling arbeiten dadurch mit ähnlichen, aber nicht identischen Kennzahlen. Deckungsbeiträge werden je nach Sichtweise unterschiedlich interpretiert, Abweichungen müssen manuell erklärt werden und Forecasts sind stark Excel-getrieben.
Die Folge ist hoher Abstimmungsaufwand bei gleichzeitig geringer Entscheidungsgeschwindigkeit. Das Controlling verbringt zu viel Zeit mit Datenaufbereitung, Monatsabschlusslogik und manueller Abweichungserklärung – statt mit Analyse, Ursachensteuerung und Management-Unterstützung.
Der Use Case eignet sich für Fertigungsunternehmen, die Kosten, Marge und Abweichungen nicht nur rückblickend berichten, sondern aktiv über Werke, Produkte und Aufträge hinweg steuern wollen.
Besonders relevant ist er für Controlling, Finance, Werksleitung, Produktion, Operations, Supply Chain und Management. Er unterstützt dort, wo ERP-, Produktions-, Plan- und Excel-Daten verteilt vorliegen und eine einheitliche Sicht auf Deckungsbeitrag, Ausschusskosten, Plan-Ist-Abweichungen, Bestandsbindung und Forecast fehlt.
