Use Case

Bestands-, Verbrauchs- und Verfügbarkeitssteuerung

Bestände, Verbrauchsmuster und Materialverfügbarkeit nicht nur beobachten, sondern nach Versorgungskritikalität, Wiederbeschaffungsrisiko und Kapitalbindung aktiv steuern.

Wenn Lagertransparenz vorhanden ist, aber Versorgungssicherheit trotzdem kippt

Im Gesundheitswesen ist Verfügbarkeit keine reine Lagerfrage. Sie entscheidet darüber, ob OP, Station, Ambulanz, Diagnostik oder Apotheke stabil arbeiten können. Trotzdem wird Bestandssteuerung in vielen Organisationen noch zu stark aus einer Lagerperspektive betrachtet.

Sichtbar sind Mengen und Mindestbestände, aber nicht präzise genug die Kombination aus Materialkritikalität, Verbrauchsverhalten, Wiederbeschaffungszeit, Substituierbarkeit und Versorgungsrisiko.

Das Problem verschärft sich dort, wo Verbrauchsmuster schwanken, Materialien standort- oder bereichsspezifisch genutzt werden oder Lieferzeiten unzuverlässig sind. Dann wird entweder zu viel Bestand gebunden – mit unnötiger Kapitalbindung und Veralterungsrisiko – oder zu wenig, sodass operative Bereiche unter Druck geraten und Notbeschaffung nötig wird.

Verfügbarkeit, Verbrauch und Kapitalbindung gemeinsam steuern
Eine integrierte Bestands-, Verbrauchs- und Verfügbarkeitssteuerung verbindet Lager-, Verbrauchs-, Bewegungs-, Bestell-, Liefer- und Materialdaten in einer gemeinsamen Steuerungsbasis. So wird aus Lagerreporting eine Priorisierungslogik für Versorgungssicherheit, Disposition, Sicherheitsbestände und Bestandsabbau.
Kritische Materialien priorisieren
Materialien werden nicht nur nach Menge, sondern nach Versorgungskritikalität, Reichweite, Verbrauchsdynamik, Wiederbeschaffungsrisiko und Substituierbarkeit bewertet.
Verfügbarkeitsrisiken früher erkennen
Drohende Reichweitenprobleme, instabile Verbrauchsmuster und Lieferunsicherheiten werden sichtbar, bevor OP, Station, Ambulanz, Diagnostik oder Apotheke operativ unter Druck geraten.
Kapitalbindung differenziert steuern
Hohe Bestände werden nach wirtschaftlicher Relevanz, Veralterungsrisiko, Verbrauchsverlauf und Versorgungsnutzen bewertet. So wird klarer, wo Bestände sinnvoll sind und wo Kapital unnötig gebunden wird.
Sicherheitsbestände risikobasiert ausrichten
Sicherheitsbestände werden nicht pauschal, sondern entlang von Kritikalität, Wiederbeschaffungszeit, Verbrauchsvolatilität und Substitutionsmöglichkeiten gesteuert.
KI für Verbrauchs- und Risikomuster nutzen
KI kann Verbrauchsverläufe prognostizieren, atypische Musterwechsel früh erkennen, kritische Materialien einstufen und Abweichungen zwischen Sicherheitsbestand und tatsächlicher Nutzung sichtbar machen.
1und1 Telekommunikation Referenz für DatenprojekteBPW Bergische Achsen Industrie und Fahrzeugbau ReferenzBWI IT für Deutschland als Partner für Data GovernanceBeitragsservice von ARD und ZDF als ProjektpartnerBitmarck Referenzprojekt im Bereich Gesundheit und AnalyticsBrita Wasserfilter als Industrie-Referenz für DatenprojekteDaimler Truck Automotive Referenz für QualitätsmanagementDavaso Gesundheit und Versorgung Datenplattform ProjektDeutsche Bahn Konzernreferenz für Logistik und TransportDeutsche Post Customer Service Low-Code ApplikationenDeutsche Telekom Referenz für Cloud Data PlatformEdeka Handel Referenz für Data Analytics und ReportingFinanz Informatik Sparkassen-Finanzgruppe ReferenzHochtief Bauindustrie Referenz ProjektcontrollingITZBund Referenz Data Governance Öffentlicher SektorKKH Krankenkasse Referenz VersorgungssteuerungNetto Marken-Discount Handel Referenz AnalyticsPE Automotive Referenz Digital Quality TwinSpar Einzelhandel Referenz für skalierbare DatenplattformenTEDi Handel Referenz Warenwirtschaft ReportingTelefonica Telekommunikation Referenz für Data AnalyticsVattenfall Referenz für zentrale HR-AnalysenZurich Versicherung Referenz für Regulatory Data Fabriceon Energieversorgung Referenz Grid Balancingigus Industrie-Referenz Power BI Reportingthyssenkrupp Industrie Referenz für Produktionscontrolling
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Für Einkauf, Apotheke, Materialwirtschaft und Versorgung

Der Use Case eignet sich für Krankenhäuser, Klinikverbünde, MVZ und andere Gesundheitsorganisationen, die Bestände, Verbrauch und Materialverfügbarkeit nicht nur überwachen, sondern entlang von Versorgungssicherheit und Kapitalbindung aktiv steuern wollen.

Besonders relevant ist er für Einkauf, Materialwirtschaft, Apotheke, Krankenhauslogistik, OP-Management, Stationen, Ambulanz, Diagnostik, Controlling und Management. Er unterstützt dort, wo Lagerdaten, Materialbewegungen, Bestellinformationen, Verbrauchsverläufe und Reichweitenberichte vorhanden sind, aber keine gemeinsame Sicht auf Kritikalität, Verbrauchsdynamik, Verfügbarkeitsrisiko und Kapitalbindung entsteht.

Eingesetzte Technologien
Image Christian Straube