Energieunternehmen verfügen über Marktpreise, Handelsdaten, Beschaffungsverträge und Absatzprognosen. Diese Informationen werden jedoch häufig in unterschiedlichen Systemen und Berichten ausgewertet. Dadurch fehlt der Zusammenhang zwischen offenen Positionen, Absicherung, Mengenentwicklung und Ergebnisrisiko.
Gleichzeitig zeigen rückblickende Berichte zwar Preisabweichungen, erklären aber nicht ausreichend, wodurch sie entstanden sind. Marktbewegungen, Beschaffungszeitpunkte, Mengenänderungen und operative Prozesse wirken gemeinsam auf das Ergebnis.
Ohne eine abgestimmte Sicht bleibt schwer erkennbar, welche Abweichungen unvermeidbar waren, welche Entscheidungen verbessert werden können und wo aktuell Handlungsbedarf besteht.
Markt-, Vertrags-, Handels-, Beschaffungs- und Absatzdaten werden integriert und anhand gemeinsamer Definitionen aufbereitet. Referenzpreise, Bewertungszeitpunkte und Mengenbezüge werden abgestimmt, damit Vergleiche fachlich aussagekräftig sind.
Darauf aufbauend stellt das Cockpit offene Risiken und bereits realisierte Ergebnisse in zusammenhängenden Auswertungen dar. Abweichungen lassen sich nach Beschaffungszeitraum, Position oder Portfolio untersuchen und mit veränderten Annahmen und Entscheidungen verbinden.
Szenarien unterstützen die Bewertung möglicher Preis- und Mengenentwicklungen. Warnschwellen, Verantwortlichkeiten und Maßnahmenstände helfen, kritische Veränderungen gezielt zu bearbeiten. Erkenntnisse aus der Rückschau fließen so in die weitere Beschaffungs- und Portfoliosteuerung ein.
