Prüfprotokolle, Berechnungsergebnisse, Freigaben und Maßnahmen liegen häufig über verschiedene Systeme und Teams verteilt. Dadurch ist schwer erkennbar, ob Nachweise vollständig sind, welche fachlichen Fragen offenbleiben und wer die nächsten Schritte verantwortet.
Besonders anspruchsvoll wird dies bei neuen Berechnungsverfahren mit großen Datenbeständen und hoher finanzieller Bedeutung. Ergebnisse müssen systematisch verglichen, Abweichungen untersucht und Korrekturen überprüft werden.
Fehlt die Verbindung zwischen Prüfung und Dokumentation, entsteht hoher Such- und Abstimmungsaufwand. Fachbereiche und Revision müssen Informationen kurzfristig zusammentragen, obwohl diese bereits an unterschiedlichen Stellen vorliegen.
Bei der Qualitätssicherung bilanzieller Abgrenzungsberechnungen für E.ON wurden bestehende und neue Berechnungslogiken systematisch verglichen. Abweichungsanalysen, fachliche Abstimmungen und dokumentierte Tests unterstützten die Bewertung und Abnahme des neuen Verfahrens.
7 Millionen Verträge prüfen
Der Massendatenabgleich umfasste den gesamten beschriebenen Vertragsbestand.
3,5 Milliarden Euro jährliches Berechnungsvolumen
Die Prüfungen dienten der fachlichen Absicherung der zugehörigen Hochrechnungen.
Simulationslaufzeit von 120 auf rund 30 Stunden verkürzen
Die optimierte Verarbeitung erleichterte wiederkehrende Simulations- und Prüfläufe.
