Viele Unternehmen starten KI-Initiativen mit klarer fachlicher Vision: Agenten sollen Disponenten unterstützen, Touren vorschlagen, Kundeninformationen berücksichtigen und operative Entscheidungen beschleunigen. Doch sobald diese Agenten auf reale Datenlandschaften treffen, entstehen Probleme.
Fahrzeugstammdaten unterscheiden sich zwischen Systemen. Kundendaten existieren mehrfach, mit verschiedenen Schreibweisen, Nummern und Vertragsinformationen. Historische Leistungsdaten liefern je nach Quelle unterschiedliche Aussagen. Ausgemusterte Fahrzeuge, unvollständige Subunternehmerdaten oder widersprüchliche Vertragsbedingungen führen dazu, dass KI-Agenten Empfehlungen geben, die operativ nicht belastbar sind.
Das wirtschaftliche Problem liegt nicht im KI-Modell. Es liegt in der Datenbasis. Ohne harmonisierte Stammdaten, klare Geschäftsregeln und verlässliche Datenflüsse entstehen Fehlentscheidungen, Akzeptanzprobleme und Projektstopps. Die Organisation verliert Zeit, Budget und Vertrauen in eine grundsätzlich sinnvolle Initiative.
Der Zielzustand ist eine belastbare Datenschicht, die operative KI-Agenten mit konsistenten, geprüften und fachlich eindeutigen Informationen versorgt.
Der Use Case eignet sich für Unternehmen, die KI-Agenten oder intelligente Assistenzsysteme in operativen Prozessen einsetzen möchten, deren Datenlandschaft jedoch historisch gewachsen und fragmentiert ist. Besonders relevant ist der Ansatz für Logistik, Transport, Serviceorganisationen, Außendienststeuerung und andere Bereiche mit vielen Stammdaten, hohen Echtzeitanforderungen und komplexen operativen Abhängigkeiten.