Bei Vattenfall führten organisatorische Veränderungen, Länderstrukturen und unterschiedliche Systeme zu hohem manuellem Aufwand im Personalbereich. Auswertungen über Länder hinweg waren zeitaufwendig, inkonsistent und nur mit erheblichem Abstimmungsbedarf möglich.
Ziel des Projekts war es, den Personalbereich spürbar zu entlasten und Auswertungen über Länder hinweg zu vereinfachen.
Konkret sollte:
eine gemeinsame Datenbasis für alle Länder geschaffen werden,
manuelle Zusammenführungen und Sonderauswertungen entfallen,
regionale und globale Berichte schneller verfügbar sein,
rechtliche und regulatorische Vorgaben zuverlässig berücksichtigt werden,
kritische Daten getrennt behandelt und dennoch nutzbar gemacht werden.
Im Fokus stand ein messbarer Nutzen im Arbeitsalltag – weniger Aufwand, kürzere Durchlaufzeiten und verlässliche Zahlen.
Wir begleiteten die Hamburger Energiewerke bei der schrittweisen Weiterentwicklung ihrer bestehenden Reporting-Plattform. Dabei stand nicht die vollständige Ablösung bestehender Strukturen im Vordergrund, sondern die gezielte Vereinfachung und Stabilisierung bewährter Prozesse.
Gemeinsam mit den Fachbereichen wurden bestehende Berichte analysiert, priorisiert und in klar definierten Releases weiterentwickelt. Wiederkehrende Berechnungen und Aktualisierungsprozesse wurden vereinheitlicht und so organisiert, dass sie automatisiert und planbar ablaufen können.
Durch die schrittweise Umsetzung konnten Verbesserungen früh wirksam werden, ohne den laufenden Betrieb zu beeinträchtigen. Fachbereiche erhalten ihre Berichte heute zu definierten Zeitpunkten und können sich auf konsistente Ergebnisse verlassen.
Die Reporting-Plattform wird kontinuierlich weiterentwickelt. Geplante Vereinfachungen und Optimierungen sollen den manuellen Aufwand weiter reduzieren, Reaktionszeiten verkürzen und zusätzliche Anforderungen effizient integrieren. Damit entsteht eine belastbare Grundlage für zukünftiges Wachstum und weitere Digitalisierungsvorhaben.