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Mass Billing Simulation für E.ON effizienter, schneller und belastbarer

Wir begleiteten E.ON bei der strukturierten Testbegleitung einer geschäftskritischen Mass Billing Simulation und halfen dabei, Laufzeiten drastisch zu reduzieren, Datenqualität zu verbessern und manuelle Aufwände nachhaltig zu senken.

Ausgangslage


Bei E.ON ist die Mass Billing Simulation ein zentraler Prozess zur Prognose von Verbräuchen und zur Vorbereitung der Abrechnung für Millionen von Endkundinnen und Endkunden. Die bestehenden Simulationsläufe dauerten mehr als 120 Stunden und blockierten Systeme sowie Fachbereiche über mehrere Tage hinweg. Gleichzeitig führten schwer nachvollziehbare Berechnungslogiken zu einer hohen Zahl unplausibler Ergebnisse und umfangreichen manuellen Prüf- und Korrekturaufwänden.

Zielsetzung

Ziel des Projekts war es, den Abrechnungsprozess wirtschaftlicher, stabiler und planbarer zu gestalten.

Konkret sollte:

  • die Laufzeit der Simulation deutlich reduziert werden
  • manuelle Nacharbeiten durch fehlerhafte Ergebnisse minimiert werden
  • Fachbereiche schneller mit abrechnungsrelevanten Daten versorgt werden
  • Ressourcen effizienter geplant und eingesetzt werden können
  • die bilanzielle Abgrenzung innerhalb eines Wochenendes durchführbar werden

Im Fokus stand ein messbarer Nutzen im operativen Alltag durch geringeren Aufwand, höhere Datenqualität und stabilere Prozesse.

Lösung

Wir begleiteten E.ON mit einer strukturierten Testbegleitung vor dem Go-Live der neuen Mass Billing Simulation. Dabei lag der Fokus auf der unabhängigen Prüfung fachlicher Logiken und der Qualität der Berechnungsergebnisse.

Auf Basis realer Vertrags- und Verbrauchsdaten wurden Ergebnisse systematisch analysiert, Auffälligkeiten identifiziert und gemeinsam mit Fach- und Entwicklungsteams bewertet. Ziel war es, Fehler und Unplausibilitäten frühzeitig sichtbar zu machen und zu beheben, bevor sie im operativen Betrieb zusätzlichen Aufwand verursachen.

Ein besonderer Schwerpunkt lag auf Verträgen mit intelligenten Messsystemen, bei denen zu Projektbeginn die größten Abweichungen auftraten. Durch konsequente Testzyklen und iterative Optimierung konnte die Rechenlogik schrittweise stabilisiert und die Ergebnisqualität nachhaltig verbessert werden.

Messbare Ergebnisse im Tagesgeschäft
Die strukturierte Testbegleitung führte zu deutlich kürzeren Laufzeiten, höherer Datenqualität und spürbaren Effizienzgewinnen im operativen Betrieb.
75 % kürzere Laufzeiten
Die Laufzeit der Mass Billing Simulation wurde von über 120 Stunden auf etwas mehr als 30 Stunden reduziert.
Belastbare Ergebnisse für über 99 % der Verträge
Zum Projektende lagen für mehr als 99 % der Verträge plausible und fachlich belastbare Ergebnisse vor.
Massiv weniger manuelle Nacharbeit
Fehlerhafte oder unplausible Ergebnisse wurden frühzeitig identifiziert und korrigiert, wodurch der Prüfaufwand deutlich sank.
Entlastung der Fachbereiche
Weniger Rückfragen, weniger Eskalationen und deutlich geringerer Abstimmungsbedarf im Tagesgeschäft.
Wochenendfähige Abgrenzung
Die bilanzielle Abgrenzung kann heute innerhalb eines Wochenendes durchgeführt werden statt über mehrere Arbeitstage hinweg.
Häufigere Neuberechnungen möglich
Durch die verbesserte Datenqualität können Berechnungen häufiger durchgeführt werden, ohne zusätzliche personelle Ressourcen zu binden.
Eingesetzte Technologien

Ausblick

Die verbesserte Mass Billing Simulation bildet eine belastbare Grundlage für weitere Optimierungen im Abrechnungsumfeld. Durch die stabilisierte Rechenlogik, kürzere Laufzeiten und höhere Datenqualität können zukünftige Anpassungen effizienter umgesetzt und neue Anforderungen schneller integriert werden.

Image Christian Straube