Gewachsene Systemlandschaften erschweren den Überblick: Informationen liegen in verschiedenen Anwendungen, werden unterschiedlich aufbereitet und müssen für Auswertungen immer wieder zusammengeführt werden. Das kostet Zeit und führt zu abweichenden Kennzahlen.
Gleichzeitig benötigen Fachbereiche zusätzliche Daten für Planung, operative Entscheidungen und Prozessverbesserungen. Werden diese Anforderungen ausschließlich über individuelle Entwicklungsaufträge umgesetzt, entstehen Wartezeiten und Abhängigkeiten von einzelnen technischen Ressourcen.
Gefragt ist eine Plattform, die wiederverwendbare Daten bereitstellt und fachliche Eigenständigkeit mit verbindlichen Qualitäts- und Sicherheitsstandards verbindet.

Ausgangspunkt sind die geschäftlichen Anforderungen und eine gemeinsam entwickelte Zielarchitektur. Darauf aufbauend werden relevante Datenquellen priorisiert und schrittweise integriert.
Azure Databricks übernimmt die Verarbeitung und Aufbereitung der Daten. Microsoft Fabric und Power BI ergänzen die Architektur um Möglichkeiten für Datenbereitstellung, Reporting und Analysen.
Ein konfigurationsbasiertes Metadatenmanagement beschreibt, welche Datenobjekte benötigt und wie sie bereitgestellt werden. Wiederkehrende Anforderungen lassen sich dadurch standardisiert bearbeiten. Fachbereiche bringen ihre Datenbedarfe strukturiert ein, während IT und Data Teams den technischen Betrieb und die gemeinsamen Standards verantworten.
Die Einführung umfasst außerdem klare Zuständigkeiten, Qualitätsregeln und die Befähigung der beteiligten Teams.
