Projekt- und Portfoliodaten liegen häufig in unterschiedlichen Systemen und Formaten vor – von SharePoint-Listen über Datenbanken und SAP-Exporte bis hin zu Schnittstellen und spezialisierten Anwendungen. Gleichzeitig verändern sich die Anforderungen an die Datentiefe, etwa wenn Vertragsleistungen genauer erfasst werden müssen. Ohne eine zentrale Datenbasis entstehen unterschiedliche Kennzahlen in verschiedenen Berichten, während die Aufbereitung unstrukturierter Daten viel manuelle Arbeit verursacht. Das erschwert die zuverlässige Steuerung großer Budgets und bindet wertvolle Kapazitäten in den Fachbereichen.
Die bestehende Power-BI-Berichtslandschaft wird kontinuierlich weiterentwickelt und durch eine zentrale Architektur für Datenaufbereitung, Berechnungen und Berichte gestützt. Informationen aus SharePoint-Listen, PostgreSQL, REST-Schnittstellen, SAP-Exporten und weiteren Systemen werden zusammengeführt und mit Power Query aufbereitet. Auch unstrukturierte Inhalte wie HTML werden automatisiert in nutzbare Daten umgewandelt. Ein gemeinsames semantisches Datenmodell stellt sicher, dass Kennzahlen in unterschiedlichen Berichten einheitlich berechnet und wiederverwendet werden können. Komplexe Berechnungen werden mit DAX umgesetzt, während Power-Automate-Abläufe Daten automatisch in definierte Zielformate übertragen. Eine dreistufige Deployment-Architektur mit Entwicklungs-, Test- und Produktivumgebung sorgt dafür, dass Änderungen kontrolliert geprüft und sicher bereitgestellt werden.
