Die Simulation großer Vertragsbestände ist eine wichtige Grundlage für die Prognose von Verbräuchen und die Vorbereitung von Abrechnungen. Dauern die Berechnungen mehrere Tage, werden Systeme und Fachbereiche stark beansprucht und wichtige Folgeprozesse verzögert. Gleichzeitig können schwer nachvollziehbare Berechnungsregeln zu unplausiblen Ergebnissen führen, die aufwendig geprüft und korrigiert werden müssen. Besonders bei Verträgen mit intelligenten Messsystemen können Abweichungen die Datenqualität beeinträchtigen. Gefragt war deshalb eine Lösung, die Berechnungsergebnisse systematisch überprüft, Fehler frühzeitig sichtbar macht und die Abläufe deutlich effizienter gestaltet.
Vor der Einführung der überarbeiteten Mass Billing Simulation wurde der Berechnungsprozess strukturiert getestet und fachlich überprüft. Auf Basis realer Vertrags- und Verbrauchsdaten wurden die Ergebnisse systematisch analysiert, Auffälligkeiten identifiziert und gemeinsam mit den Fach- und Entwicklungsteams bewertet. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf Verträgen mit intelligenten Messsystemen, bei denen zu Beginn besonders große Abweichungen auftraten. Durch wiederholte Testläufe und die schrittweise Optimierung der Berechnungslogik konnten Fehler gezielt behoben und die Qualität der Ergebnisse kontinuierlich verbessert werden. So entstand eine belastbarere Grundlage für die Simulation großer Vertragsbestände und für die zuverlässige Durchführung nachgelagerter Abrechnungsprozesse.
