Use Case

KI-gestützte Versorgungssteuerung im Gesundheitswesen

Wie Klinikverbünde mit einer standortübergreifenden Datenplattform OP-Auslastung, Bettenplanung und Personaleinsatz synchronisieren. KI-gestützte Versorgungssteuerung macht Kapazitäten sichtbar, erkennt Engpässe frühzeitig und schafft eine gemeinsame Entscheidungsbasis für alle Standorte.

Transparente Steuerung statt isolierter Dateninseln

Viele Klinikverbünde betreiben jedes Haus faktisch als eigene Dateninsel. OP-Säle stehen an einem Standort leer, während am nächsten Patienten verschoben werden. Pflegekräfte sind hier überlastet, dort verfügbar. KIS, ERP und HR-Systeme sprechen unterschiedliche Sprachen, sodass standortübergreifende Steuerung häufig per Telefon und Bauchgefühl erfolgt. Gleichzeitig verschärfen Fachkräftemangel und Kostendruck die Lage in jedem Quartal. 

 

Vorsprung durch intelligente Versorgungssteuerung: Die Vorteile einer gemeinsamen Datenplattform
Eine zentrale Datenplattform macht operative Kapazitäten über alle Standorte hinweg sichtbar und steuerbar. Durch KI-gestützte Prognosen entstehen belastbare Entscheidungsgrundlagen für OP-Planung, Bettenmanagement und Personaleinsatz. So wird aus isolierter Standortsteuerung eine koordinierte Versorgung auf Basis gemeinsamer Daten.
Bessere OP-Auslastung über alle Standorte
Die Plattform führt Daten aus KIS, ERP und Personalsystemen aller Standorte in einem gemeinsamen Modell zusammen. Dadurch wird sichtbar, wo OP-Kapazitäten frei sind, wo Engpässe entstehen und wie Ressourcen standortübergreifend besser genutzt werden können.
Weniger Patientenverlegungen unter Zeitdruck
Prognosemodelle zeigen frühzeitig, wie viele Patienten in den nächsten Tagen pro Fachabteilung erwartet werden. Klinikverbünde können Engpässe vorausschauend erkennen und Patientenströme gezielter planen, bevor kurzfristige Verlegungen notwendig werden.
Personaleinsatz auf Basis belastbarer Prognosen
Die Lösung beantwortet, wo der Personaleinsatz nicht zum tatsächlichen Bedarf passt. So entsteht ein Personalmanagement, das nicht auf Zuruf oder Bauchgefühl basiert, sondern auf datenbasierten Prognosen und realer Auslastung.
DSGVO-konforme Datenbasis im eigenen Haus
Die Datenplattform wird vollständig DSGVO-konform und pseudonymisiert aufgebaut. Für Klinikverbünde mit hohen Datenschutzanforderungen kann die Lösung vollständig on-premise umgesetzt werden, ohne externe Cloud und ohne Daten, die das eigene Rechenzentrum verlassen.
Vertrauen bei Datenschutz, Betriebsrat und Geschäftsführung
Eine klare Architektur, pseudonymisierte Datenverarbeitung und der Betrieb in der eigenen Infrastruktur schaffen Vertrauen bei Datenschutzbeauftragten, Betriebsräten und Geschäftsführung. So wird die gemeinsame Datenbasis zur akzeptierten Grundlage für operative Steuerung.

Mit KI-gestützter Versorgungssteuerung Kapazitäten standortübergreifend sichtbar machen 

Diese Lösung unterstützt Klinikverbünde, Krankenhausträger und Gesundheitsorganisationen mit mehreren Standorten, die OP-Auslastung, Bettenplanung und Personaleinsatz besser synchronisieren möchten. Besonders relevant ist der Einsatz für Verbünde, in denen KIS, ERP und HR-Systeme getrennt arbeiten und operative Entscheidungen noch häufig telefonisch oder auf Basis individueller Einschätzungen getroffen werden. Durch eine zentrale, DSGVO-konforme Datenplattform entsteht erstmals eine gemeinsame Sicht auf Kapazitäten, Engpässe und Personalbedarf. So können Geschäftsführung, Klinikleitung, OP-Management und Personalplanung gemeinsam auf einer belastbaren Datenbasis handeln. 

Eingesetzte Technologien
Image Christian Straube