Use Case

Betten- und Belegungssteuerung mit Frühwarnlogik

Bettendruck früher erkennen und seine Ursachen verstehen: Die Lösung verbindet Belegung, Verweildauer und Patientenpfade mit Aufnahmebedarf, OP-Planung und Entlassmanagement. Krankenhäuser und Klinikverbünde erhalten eine gemeinsame Grundlage, um Engpässe zu untersuchen und organisatorische Maßnahmen rechtzeitig abzustimmen.

Wenn Belegungsübersichten zeigen, dass Betten fehlen, aber nicht warum

Stationen, Aufnahme, OP-Koordination und Entlassmanagement verfügen häufig über eigene Übersichten. Eine gemeinsame Sicht darauf, wo Kapazitäten knapp werden und welche Prozessschritte dazu beitragen, fehlt jedoch.

Verzögerungen bei Diagnostik, Verlegung oder Anschlussversorgung können sich auf Patientenpfade und Verweildauer auswirken. Gleichzeitig verändern geplante Eingriffe und neue Aufnahmen den Kapazitätsbedarf.

Werden diese Entwicklungen getrennt betrachtet, entsteht zusätzlicher Abstimmungsaufwand. Engpässe werden kurzfristig bearbeitet, während wiederkehrende Ursachen schwer erkennbar bleiben. Für eine fundierte Bewertung müssen Verweildauern deshalb gemeinsam mit Fallstruktur, Versorgungsbedarf und organisatorischen Abläufen betrachtet werden.

Belegung und Patientenpfade gemeinsam auswerten
Die Lösung verbindet die aktuelle Kapazitätssicht mit der Analyse von Fallverläufen. Frühwarnhinweise und nachvollziehbare Prozessinformationen unterstützen die Abstimmung zwischen den beteiligten Bereichen.
Belegung und Aufnahmebedarf verbinden
Aktuelle Stationsbelegung, geplante Aufnahmen und verfügbare Kapazitäten werden gemeinsam dargestellt.
Verweildauer differenziert analysieren
Aufenthaltsdauern werden nach Falltypen, Fachbereichen und Prozessverläufen ausgewertet, um auffällige Muster einzuordnen.
Verzögerungen im Patientenpfad erkennen
Wartezeiten und Übergänge zwischen Diagnostik, OP, Station, Verlegung und Entlassung werden nachvollziehbar.
Entlasshindernisse sichtbar machen
Dokumentierte Entlassplanungen und organisatorische Hindernisse unterstützen die Koordination nach medizinischer Freigabe.
Drohende Kapazitätsengpässe erkennen
Aufnahmebedarf, OP-Planung, erwartete Entlassungen und Belegungsentwicklung liefern Hinweise auf kommende Belastungsspitzen.
Entlastungsmaßnahmen verfolgen
Abgestimmte Aufgaben, Zuständigkeiten und Bearbeitungsstände werden mit der weiteren Kapazitätsentwicklung verbunden.
1und1 Telekommunikation Referenz für DatenprojekteBPW Bergische Achsen Industrie und Fahrzeugbau ReferenzBWI IT für Deutschland als Partner für Data GovernanceBeitragsservice von ARD und ZDF als ProjektpartnerBitmarck Referenzprojekt im Bereich Gesundheit und AnalyticsBrita Wasserfilter als Industrie-Referenz für DatenprojekteDaimler Truck Automotive Referenz für QualitätsmanagementDavaso Gesundheit und Versorgung Datenplattform ProjektDeutsche Bahn Konzernreferenz für Logistik und TransportDeutsche Post Customer Service Low-Code ApplikationenDeutsche Telekom Referenz für Cloud Data PlatformEdeka Handel Referenz für Data Analytics und ReportingEurofinsFinanz Informatik Sparkassen-Finanzgruppe ReferenzHochtief Bauindustrie Referenz ProjektcontrollingITZBund Referenz Data Governance Öffentlicher SektorKKH Krankenkasse Referenz VersorgungssteuerungNetto Marken-Discount Handel Referenz AnalyticsPE Automotive Referenz Digital Quality TwinReferenz Agger Energie EnergieReferenz Anwr Group HandeskooperationReferenz Veiling Rhein Maas PflanzenSpar Einzelhandel Referenz für skalierbare DatenplattformenTEDi Handel Referenz Warenwirtschaft ReportingTelefonica Telekommunikation Referenz für Data AnalyticsVattenfall Referenz für zentrale HR-AnalysenZurich Versicherung Referenz für Regulatory Data Fabriceon Energieversorgung Referenz Grid Balancingigus Industrie-Referenz Power BI Reportingthyssenkrupp Industrie Referenz für Produktionscontrolling
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Von getrennten Stationsmeldungen zur gemeinsamen Kapazitätssicht

Belegungs-, Aufnahme-, Entlass- und Prozessdaten werden über gemeinsame Fall-, Stations- und Zeitbezüge verknüpft. Einheitliche Definitionen schaffen eine vergleichbare Grundlage für Auswertungen zwischen Bereichen und Standorten.

Darauf aufbauend lassen sich Verweildauern, Prozessübergänge und Verzögerungsmuster untersuchen. Das Cockpit zeigt, wo Engpässe wiederholt auftreten und welche Abläufe die Aufnahmefähigkeit beeinflussen.

Bei geeigneter Datenbasis können Prognosen die Einschätzung zukünftiger Belegungsspitzen ergänzen. Hinweise werden mit aktuellen Stationsinformationen und bestätigten Planungen abgeglichen. Medizinische Entscheidungen über Behandlung und Entlassung treffen die zuständigen Versorgungsteams.

Organisatorische Maßnahmen werden dokumentiert und im Verlauf bewertet. So lassen sich kurzfristige Koordination und längerfristige Prozessverbesserung miteinander verbinden.

Kapazitätsengpässe früher verstehen und Abläufe gezielter verbessern
Die gemeinsame Sicht erleichtert die Abstimmung zwischen Stationen, Aufnahme, OP und Entlassmanagement. Neben der aktuellen Belastung werden auch wiederkehrende Verzögerungsursachen sichtbar.
Aufnahmen besser vorbereiten
Geplanter Bedarf und erwartete Kapazitäten unterstützen eine frühzeitigere Abstimmung.
Verzögerungen gezielter untersuchen
Prozesspfade machen nachvollziehbar, an welchen Übergängen zusätzliche Wartezeiten entstehen.
Entlassorganisation unterstützen
Offene organisatorische Aufgaben und dokumentierte Hindernisse werden strukturiert sichtbar.
Kurzfristige Abstimmungen reduzieren
Gemeinsame Datenstände verringern wiederholte Rückfragen zwischen beteiligten Bereichen.
Prozessverbesserungen priorisieren
Wiederkehrende Engpässe liefern Ansatzpunkte für gezielte organisatorische Veränderungen.
Maßnahmenwirkung nachvollziehen
Die weitere Entwicklung von Belegung, Wartezeiten und Durchlauf unterstützt die Bewertung umgesetzter Verbesserungen.
Eingesetzte Technologien
Image Christian Straube